Was ich an tropischen Ländern besonders liebe, ist die große Auswahl an frischen Früchten und Gemüse. Die Vielfalt ist viel größer als in Europa, der Großteil der Waren regional und die Geschmäcker unübertroffen. Derzeit leben wir mal wieder in Hoi An, Vietnam, und ich esse wieder Tamarinde. Kennengelernt habe ich sie 2022 in Kolumbien, wo ich sie wegen träger Verdauung integriert habe. Diesmal hat sie für mich einen anderen Zweck und auf diesen werde ich unter anderem im Artikel eingehen! Tamarinde ist gesund und eine sehr vielseitige Frucht mit einigen bioaktiven Inhaltsstoffen. Viele gesundheitliche Wirkungen sind in Studien gut belegt, andere sind verfrühter Hype. Let’s go!
- 1. Was die Tamarinde (Tamarindus indica) in sich trägt
- 2. Tamarinde ist gesund für den Darm: Präbiotikum
- 3. Antioxidative und antientzündliche Eigenschaften der Tamarinde
- 4. Fluoridausleitung: Für mich der entscheidende Faktor
- 5. Weitere erforschte Eigenschaften der Tamarinde
- 6. Was für Tamarinde, Bockshornklee und Mikroplastik wirklich gilt
- 7. Tamarinde ist gesund: Die Eigenschaften im Überblick
- 9. Mein Fazit zur Tamarinde: Ein echtes Functional Food!
1. Was die Tamarinde (Tamarindus indica) in sich trägt
Sie ist klebrig, ein bisschen zäh und schmeckt süß und säuerlich zugleich. Frische Tamarinde kaufst du in der festen Schale und kannst demnach nicht sehen, wie das Innere aussieht. Leider hat man dann oft Pech, weil sich Insekten eingenistet haben oder die braune Wurst schimmelt. Immer, wenn ich eine Tamarinde aufbreche, muss ich an Aliens denken. Diese Frucht sieht einfach seltsam aus, doch dafür schmeckt sie gut. Wobei man den vollmundigen, vielschichtigen Geschmack wohl mögen muss. Das Fruchtfleisch von Tamarindus indica ist sehr vielseitig. Nährwertanalysen zeigen, dass sie Ballaststoffe, verschiedene Mineralstoffe und B-Vitamine enthält. Das genaue Profil variiert je nach Herkunft und Reifegrad. Was sie aber wissenschaftlich besonders interessant macht, sind ihre organischen Säuren, Polyphenole und komplexen Ballaststoffe.


1. 1. Organische Säuren bringen mehr als nur Geschmack
Der charakteristische saure Geschmack der Tamarinde geht vor allem auf Weinsäure zurück. Daneben enthält sie Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Diese Säuren spielen vermutlich eine zentrale Rolle bei der Fluoridausleitung, doch die genauen molekularen Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt. Dazu später im Artikel mehr.
1. 2. Polyphenole und sekundäre Pflanzenstoffe in Tamarinde
Die verschiedenen Pflanzenteile – Früchte, Samen, Samenhäute und Blätter – enthalten verschiedene Polyphenole, darunter Flavan-3-Ole wie Catechin und Epicatechin, Flavonoide und Procyanidine. Diese Verbindungen entfalten antioxidative, antimikrobielle und antientzündliche Effekte.
Anmerkung: Die meisten Daten diesbezüglich stammen aus In-vitro-Studien und Tiermodellen, doch es ist allgemein bekannt und belegt, dass Polyphenole antioxidativ und entzündungshemmend wirken. Warum also sollte das in der Tamarinde anders sein.


1. 3. Die Samen der Tamarinde sind besonders: TSP und Xyloglucan
Sogar die Samen der Tamarinde sind essbar, man muss sie allerdings speziell zubereiten. Aus ihnen wird das sogenannte Tamarind Seed Polysaccharide (TSP) gewonnen. Das ist ein hochverzweigtes Xyloglucan mit außergewöhnlich hoher Viskosität, Wasserbindungsfähigkeit und mucoadhäsiven Eigenschaften. Das bedeutet, dass es sich gut an Schleimhäute im Darm haftet, so dass Nährstoffe durch die längere Verweildauer im Darm eventuell besser aufgenommen werden können. In der Pharmazie wird dieser Effekt bewusst genutzt. Es bleibt außerdem im oberen Magen-Darm-Trakt weitgehend unverdaut und gelangt in den Dickdarm, wo es von der Darmmikrobiota fermentiert wird.
Hinweis zu Tamarindenkernen: In verschiedenen Quellen und traditionellen Kochanleitungen wird beschrieben, dass Tamarindenkerne nach dem Rösten (bei mittlerer Hitze in der trockener Pfanne) geschält und wie Nüsse gegessen werden können. Rohe Kerne enthalten Verbindungen, die die Verdaulichkeit beeinträchtigen können, weshalb das Erhitzen empfohlen wird. Wissenschaftliche Studien zur optimalen Verzehrform oder Dosierung für den Menschen fehlen allerdings weitgehend. Ich werde das demnächst auch probieren.
2. Tamarinde ist gesund für den Darm: Präbiotikum
Tamarinde müsste sehr gut für den Darm sein, denn Tamarind Seed Polysaccharide (TSP) und verwandte Polysaccharide wirken präbiotisch: Sie dienen bestimmten Darmbakterien als Nahrungsquelle und beeinflussen so die Zusammensetzung des Mikrobioms positiv (in-vitro und Tiermodelle. Anmerkung: Xyloglucane sind ein erforschtes Präbiotikum!).
In einem In-vitro-Fermentationsmodell förderte TSP das Wachstum von Lactobacillus, Parabacteroides, Prevotella und Faecalibacterium, während potenziell pathogene Gattungen wie Escherichia-Shigella zurückgingen. Gleichzeitig entstanden bei der Fermentation vermehrt kurzkettige Fettsäuren, insbesondere Propionat und Butyrat, also die Stoffe, die für die Integrität Darmschleimhaut und das Immunsystem essenziell sind.


2. 1. Lösliche Ballaststoffe mit regulierender Wirkung
Die viskosen Polysaccharide der Tamarinde haben eine wichtige Eigenschaft: Sie binden Wasser und können die Stuhlkonsistenz normalisieren. In der traditionellen Medizin wird Tamarinde sowohl als mildes Abführmittel als auch bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Die genauen Mechanismen sind wissenschaftlich aber noch nicht vollständig geklärt.
3. Antioxidative und antientzündliche Eigenschaften der Tamarinde
Die Polyphenole der Tamarinde zeigen in Laborversuchen eine ausgeprägte Radikalfänger-Aktivität und können körpereigene Antioxidantien wie Superoxiddismutase, Katalase und Glutathion-Peroxidase hochregulieren. In Tiermodellen dämpften Tamarinden-Extrakte die Aktivierung entzündungsfördernder Botenstoffe wie TNF-α, IL-1β und COX-2, was relevante Mediatoren bei chronisch-entzündlichen Prozessen im Körper sind.
Für den Fettstoffwechsel zeigen Tierstudien vielversprechende Ergebnisse: In einem Hamstermodell mit hypercholesterinämischer Ernährung reduzierte Tamarinden-Fruchtextrakt das Gesamtcholesterin um etwa 50%, das Non-HDL-Cholesterin um 73% und die Triglyceride um 60%, während das HDL-Cholesterin (das gute) um rund 61% anstieg. Ob und in welchem Ausmaß diese Effekte auf den Menschen übertragbar sind, ist derzeit noch nicht durch robuste klinische Studien belegt.
4. Fluoridausleitung: Für mich der entscheidende Faktor
Über diese Eigenschaft der Tamarinde bin ich tatsächlich auf Instagram gestoßen, als wir noch in Albanien waren, und habe mich umso mehr gefreut, bald wieder in einem Land zu leben, in dem ich frische Tamarinde auf dem Markt kaufen kann! Allerdings wird das Thema meistens falsch oder überzogen dargestellt und ich konzentriere mich hier auf die wissenschaftliche Datenlage.

4. 1. Was eine Humanstudie zeigt
Eine randomisierte Crossover-Studie an indischen Schulkindern ist die bislang einzige gut dokumentierte Humanstudie zur Fluoridausleitung durch Tamarinde. Die Teilnehmer bekamen über 18 Tage täglich 10 g Tamarindenpaste (Fruchtfleisch) zum Mittagessen.
Ergebnis: Die 24-Stunden-Fluoridausscheidung im Urin stieg im Mittel von etwa 3,5 mg / Tag auf 4,8 mg / Tag an. Das entspricht einem Anstieg von 35 – 40%. Calcium- und Phosphorausscheidung blieben dabei unverändert. Die Studienautoren schlussfolgerten, dass Tamarinde die Fluoridexkretion steigern und so den Fortschritt einer Fluorose möglicherweise verzögern könnte.
In einem Rattenmodell mit hoher Fluoridexposition reduzierte Tamarinden-Fruchtfleischextrakt die Fluoridkonzentrationen in Blut und Knochen signifikant und erhöhte die Fluoridausscheidung über den Urin ab Tag 28 gegenüber der Kontrollgruppe.
4. 2. Wie die Ausscheidung von Fluorid funktioniert
Als Hauptmechanismus wird die Komplexbildung zwischen Fluorid, organischen Säuren und Mineralstoffen diskutiert. Ein weiterer Faktor: Tamarinde scheint den Urin-pH-Wert leicht anzuheben, und ein alkalischerer Urin erleichtert die Fluoridausscheidung. Das würde erklären, warum der Effekt bereits innerhalb weniger Tage nach Beginn des Konsums einsetzen kann.
4. 3. Was bedeutet das für den Alltag?
Die Dosis mit Evidenz am Menschen lautet 10 g Tamarindenfruchtfleisch pro Tag, kontinuierlich über mehrere Wochen. Doch wie geschrieben, hat die Studie mit den indischen Schulkindern nur 18 Tage gedauert und der Effekt dürfte schon früher eingesetzt haben. 10 g entsprechen ungefähr einem gut gehäuften Esslöffel Paste. Ob mehr als diese Menge die Ausscheidung weiter steigert, ist wissenschaftlich nicht untersucht und auch für niedrigere Mengen existieren beim Menschen keine kontrollierten Daten. Die Mobilisierung von bereits in Knochen eingelagertem Fluorid ist zudem ein langsamer und langwieriger Prozess. Tierstudien zeigen hier Effekte über Wochen bis Monate, beim Menschen fehlen Langzeitdaten dazu. Meine Einschätzung: Wir sind genetisch nicht so verschieden.
4. 4. Wie du Florid im Alltag vermeidest
Leider ist den meisten gar nicht bekannt, dass Fluorid neurotoxisch und ein Nervengift ist und einige weitere Folgen, wie die Minderung des IQ nach sich zieht. Es schadet besonders der Zirbeldrüse (Verkalkungen + Ablagerungen), was sich vor allem auf die Produktion von Melatonin, also unserem Schlafhormon, auswirkt, die dadurch stark gehemmt wird. Zudem ist die Zirbeldrüse das Tor zu unserem höheren Bewusstsein, was die alten Kulturen, wie Ägypter oder Inder, schon immer wussten, Ist dieses Tor blockiert, wird der Zugang schwieriger bis unmöglich. Ich gebe übrigens nichts auf die Angaben von offiziellen Behörden, da die sog. „Grenzwerte” stetig erhöht werden und der tägliche Gift-Cocktail dabei niemals berücksichtigt wird! Fluorid ist also zu meiden und hier ist, was du machen kannst:
- Nur fluoridfreie Zahnpasta verwenden. Deine Zähne brauchen kein Fluorid!
- Kein Salz mit Fluorid kaufen. Achte bei Salz unbedingt auf Qualität. Gutes Steinsalz aus dem Bioladen ist das beste
- Achte bei grünem und schwarzem Tee auf die Herkunft und trinke sie nur in Maßen. Die Böden in Indien und Sri Lanka sind sehr fluoridhaltig (natürliche Gegebenheiten)
- Kein Leitungswasser trinken, sondern einen hochwertigen Wasserfilter einbauen
- Supplementiere ausreichend Jod, denn Jod und Fluorid besetzen dieselben Rezeptoren im Körper
Wissenschaftliche Studien hierzu findest du in den Quellenangaben. Ich führe nicht aktiv Fluoridhaltiges zu, nutze aber trotzdem alle Gelegenheiten zum Entgiften bestimmter Stoffe, die sich mir bieten.
5. Weitere erforschte Eigenschaften der Tamarinde
Verschiedene präklinische Studien zeigen weitere gesundheitliche Effekte, die allerdings bisher überwiegend in Zell- oder Tiermodellen untersucht wurden:
- Leberschutz: Tamarinden-Extrakte zeigten in Tiermodellen antioxidativen Schutz und Hemmung der Lipidperoxidation bei toxischer Leberschädigung
- Glukosestoffwechsel: Hinweise auf Senkung der Nüchternglukose und Verbesserung der Insulinsensitivität in Tierversuchen. Die zugrundeliegenden Mechanismen werden auf die enthaltenen Polyphenole und die Hemmung bestimmter Verdauungsenzyme zurückgeführt
- Nierenfunktion: In einigen Tiermodellen verbesserten sich biochemische Marker für Nierenschäden
Humanstudien zu diesen Effekten fehlen weitgehend.
6. Was für Tamarinde, Bockshornklee und Mikroplastik wirklich gilt
Auch dieses Thema macht auf Instagram und TikTok die Runde: Bockshornklee und Tamarinde würde aufgrund ihrer Ballaststoffzusammensetzung Mikroplastik im Darm binden und ausscheiden. Und alle so – Yaaaaaaayy! … Doch die Forschungslage sieht leider etwas anders aus: Es existiert derzeit keine einzige Humanstudie, die belegt, dass Tamarinde Mikroplastik aus dem menschlichen Körper bindet oder ausscheidet.
Was es gibt: Laborexperimente zur Wasseraufbereitung, bei denen pflanzliche Polymere aus Okra und Bockshornklee (ergänzt mit Tamarinde) durch Flockung und Sedimentation bis zu 90% der zugesetzten Mikroplastikpartikel aus verschiedenen Wassertypen entfernen konnten. Das sind Abwassermodelle, keine biologischen Systeme. Die Aussage, Tamarinde würde Mikroplastik aus dem Darm entfernen ist damit wissenschaftlich nicht einmal annähernd gedeckt. So ist das leider oft: Fakten werden aus dem Zusammenhang gerissen und schnell ein entsteht ein Social Media-Hype, bei dem dann alle auf dem falschen Dampfer sind. Dabei ist es heutzutage so einfach, sich tiefergehend über Themen zu informieren.
7. Tamarinde ist gesund: Die Eigenschaften im Überblick
7. 1. Gut belegte Effekte
- Antioxidativ und antientzündlich: Vielfältige In-vitro- und Tierdaten zu Radikalfänger-Aktivität und Hemmung entzündlicher Mediatoren
- Fluoridausleitung: Eine Humanstudie mit konkreter Dosis (10 g Fruchtfleisch pro Tag)
- Präbiotische Wirkung: Förderung nützlicher Darmbakterien und Produktion kurzkettiger Fettsäuren (in-vitro und Tiermodell …)
- Lipidstoffwechsel: Hinweise auf Verbesserung von Cholesterin- und Triglyceridwerten
7. 2. Vorläufige oder unzureichend belegte Effekte
- Schwermetall-Chelation: Nur indirekte Evidenz aus Wasseraufbereitungs- und In-vitro-Modellen, keine Humanstudien
- Mikroplastik-Bindung im Darm: Keine klinische Evidenz, nur aus Wasseraufbereitungs-Modellen
- Leber-/Nieren-/antidiabetische Effekte: Präklinische Hinweise, aber keine robusten Humandaten
- Gewichtsreduktion: Eingeschränkte Studienlage
8. Tamarinde praktisch in deinen Alltag integrieren
Wenn du Tamarinde jetzt in deinen Ernährungsalltag integrieren möchtest, hast du in Europa wohl nicht so viele Möglichkeiten. Ich bekomme sie hier ja zum Glück frisch, doch gerade heute hat mir unsere Obstfrau ihre letzte Portion für diese Saison verkauft 🙁 In Asia-Läden müsste es Tamarindenpaste geben, die du löffelweise essen, oder für asiatische Soßen-Zubereitungen verwenden kannst. Online, z. B. auf Amazon, kannst du sie auf jeden Fall bestellen.
Wenn die gezielte Ausleitung von Fluorid dein Ziel ist, dann gilt eine tägliche Einnahme von 10 g Furchtfleisch, bzw. Paste über mehrere Wochen.
9. Mein Fazit zur Tamarinde: Ein echtes Functional Food!
Tamarinde ist eine bioaktiv vielfältige Frucht, deren Kombination aus Polyphenolen, organischen Säuren und Polysacchariden sie zu einem tollen Functional Food mit antioxidativen, antientzündlichen und präbiotischen Effekten macht. Für die Fluoridausleitung existiert sogar eine konkrete Humanstudie. Wie gesagt, war das mein Anreiz, sie seit unserer Ankunft in Hoi An täglich als Vorspeise zu meinen Mahlzeiten einzubauen. Ob ich immer die 10 Gramm geschafft habe, weiß ich leider nicht, weil wir hier keine Waage haben, doch so viel sind 10 Gramm ja auch nicht. Wenn meine letzte Fuhre dann verbraucht ist, werde ich auch auf Tamaraindenpaste zurückgreifen müssen, die übrigens immens viel teurer ist, als die frischen Früchte. Obwohl diese hier mit knapp 4 € / kg bereits unter die sehr teuren Sorten fallen. Habe ich dir jetzt Lust auf Tamarinde gemacht? Schreib es in die Kommentare.
Wissenschaftliche Quellen
- Effect of tamarind ingestion on fluoride excretion in humans – European Journal of Clinical Nutrition (2002)
- In vivo efficacy of tamarind fruit extract on experimental fluoride exposure in rats – Research in Veterinary Science (2011)
- Ameliorative effect of tamarind leaf on fluoride-induced metabolic alterations – Fluoride (2012)
- Dynamic digestion of tamarind seed polysaccharide – Carbohydrate Polymers (2020)
- Partial enzymolysis affects the digestion of tamarind seed polysaccharides – Int J Biol Macromolecules (2023)
- Composition and Rheological Properties of Polysaccharide from tamarind seed – Foods (2019)
- The Health Benefits of Tamarindus indica: A Focus on Polyphenols – Nutrients (2026)
- Therapeutic efficacy against fluoride-induced oxidative stress
- Hypolipemic and antioxidant activities in hypercholesterolemic hamsters – Food Chemistry (2006)
- Chemopreventive effects of Tamarindus indica fruit extract – J Food Drug Analysis (2017)
- Fenugreek and Okra Polymers for Microplastics Removal from Water – ACS ES&T Water (2025)
- Developmental fluoride neurotoxicity: a systematic review and meta-analysis
- Fluoride exposure and cognitive neurodevelopment in children
- Fluoride deposition in the aged human pineal gland
- Fluoride concentrations in the pineal gland, brain and bone of goosander
- Association between high pineal fluoride content and pineal calcification in a low fluoride area
- The Effect of Fluoride on the Physiology of the Pineal Gland
- Fluoride-Free Diet Stimulates Pineal Growth in Aged Male Rats
- Fluoride and Pineal Gland
- Fluoride-induced oxidative stress in rat’s brain and its amelioration by buffalo (Bubalus bubalis) pineal proteins and melatonin
- Melatonin ameliorates fluoride induced neurotoxicity in young rats: an in vivo evidence
Rechtlicher Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien und dienen deiner allgemeinen Information. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten. Alle gesundheitsbezogenen Aussagen wurden gemäß der Health-Claim-Verordnung (EG Nr. 1924/2006) formuliert und stellen keine Heilversprechen dar.
FAQ: Ist Tamarinde gesund?
Ist Tamarinde wirklich gesund?
Ja, Tamarinde enthält eine Reihe bioaktiver Verbindungen, darunter Polyphenole, organische Säuren und Ballaststoffe. Für antioxidative und antientzündliche Effekte gibt es vielfältige präklinische Daten, für die Fluoridausleitung sogar eine kontrollierte Humanstudie. Einige im Internet kursierende Behauptungen, wie zur Ausleitung von Mikroplastik – sind dagegen wissenschaftlich nicht belegt.
Wie viel Tamarinde pro Tag ist sinnvoll?
Die Humanstudie zur Fluoridausleitung hat 10 g Tamarindenfruchtfleisch (etwa ein gut gehäufter Esslöffel Paste) täglich über 18 Tage verwendet und dabei einen messbaren Effekt gezeigt. Für andere Dosierungen liegen beim Menschen keine kontrollierten Daten vor.
Kann Tamarinde Fluorid aus dem Körper ausleiten?
Ja, das ist der am besten belegte Gesundheitseffekt der Tamarinde beim Menschen. Eine randomisierte Crossover-Studie an indischen Schulkindern zeigte, dass 10 g Tamarindenpaste täglich über 18 Tage die 24-Stunden-Fluoridausscheidung im Urin um etwa 35 – 40% erhöhte. Als mögliche Mechanismen werden eine Komplexbildung mit Fluorid und eine pH-Verschiebung im Urin diskutiert. Diese Aussage gilt für den Fruchtfleischkonsum und nicht für konzentrierte Extrakte oder Supplemente.
Wie kann ich Fluorid im Alltag vermeiden?
Fluorid ist neurotoxisch, ein Nervengift, mindert den IQ und schadet der Zirbeldrüse. Du tust gut daran, keine fluoridhaltigen Produkte zu verwenden. So vermeidest du die aktive Aufnahme von Fluorid:
- Keine Zahnpasta mit Fluorid
- Kein fluoridiertes Salz
- Bei grünem und schwarzem Tee auf die Herkunft achten und nur in Maßen trinken
- Kein Leitungswasser trinken, sondern nur gefiltertes Wasser
- Supplementiere ausreichend Jod, da Jod und Fluorid dieselben Rezeptoren im Körper besetzen
Entfernt Tamarinde Mikroplastik aus dem Körper?
Nicht nach dem aktuellem Stand der Wissenschaft. Es existiert keine einzige peer-reviewte Humanstudie, die belegt, dass Tamarinde Mikroplastik im menschlichen Körper bindet, so dass es ausgeschieden werden kann. Die oft zitierten Ergebnisse stammen aus Laborexperimenten zur Wasseraufbereitung und sind nicht auf den menschlichen Verdauungstrakt übertragbar.
Ist Tamarinde gut für den Darm?
Tamarinde dürfte sich positiv auf den Darm auswirken. Die unverdaulichen Polysaccharide, vor allem das Tamarind Seed Polysaccharide (TSP), werden im Dickdarm von Darmbakterien fermentiert und fördern dabei die Bildung kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat und Propionat. In präklinischen Modellen begünstigte TSP zudem das Wachstum nützlicher Bakterienstämme wie Lactobacillus und Faecalibacterium. Direkte klinische Studien am Menschen fehlen bislang.
Wie kann ich Tamarinde in meinen Alltag integrieren?
Am einfachsten über Tamarindenpaste, die in Asia-Läden und online erhältlich ist. Ein Esslöffel täglich lässt sich unkompliziert in Dressings, Saucen und Wasser einrühren, oder direkt essen. Wer frische Tamarinde bekommr, löst das Fruchtfleisch aus der Schale und entfernt die Fasern. Tamarindenkerne können nach dem Rösten und Schälen wie Nüsse gegessen werden.
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