Fluorid ist ein Toxin. Das musst du wissen

Fluorid ist ein Toxin. Darstellung von Fluorid in verschiedenen Produkten und Schäden, die es im Körper verursacht
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Anja

Beraterin für Darmgesundheit & Fachautorin I Eigene Geschichte von Reizdarm & Burnout I Ich forsche, schreibe und berate

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Fluorid gehört zu den Themen, bei den die meisten Menschen noch immer in die Grätsche gehen, wenn ich oder andere auf die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken hinweisen. Leider werden viel zu oft unendliche Grabenkämpfe um Erkenntnisse geführt, die in Wissenschaft und Praxis längst bekannt und nachgewiesen sind, jedoch im Mainstream – aus gutem Grund – nicht thematisiert werden. Ich jedenfalls kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt eine fluoridhaltige Zahnpasta, geschweige denn ein fluoridiertes Salz verwendet habe und rate auch jedem davon ab, solche Produkte zu nutzen. In diesem Artikel habe ich einige Studien zusammengetragen, die belegen: Fluorid ist ein Toxin. Bedenke bitte, dass Studien immer abhängig von Fördergeldern sind und unerwünschte Themen dementsprechend nicht in dem Maße gesponsert werden, wie das, was von Industrie und Regierungen im Ergebnis gewünscht ist. Insofern handelt es sich hier meist um kleinere Studien, doch es gibt durchaus auch Reviews, also große Zusammenfassungen vieler Einzelstudien. Ich habe mich um einen möglichst breiten Einblick bemüht. Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas buchst oder kaufst, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

1. Was ist Fluorid und wo kommt es vor?

Fluorid ist das anorganische Anion des chemischen Elements Fluor (F−) und kommt natürlicherweise in Gesteinen, Böden, Grundwasser, Pflanzen und in geringen Mengen auch im menschlichen Körper vor. Fluoride wirken in höheren Dosen oder bei kontinuierlicher Exposition eindeutig toxisch und können zahlreiche Organsysteme schädigen.

Zu beachten ist vor allem die Akkumulation im Körper über verschiedene Quellen und Jahre oder Jahrzehnte. Plus der gesamte Giftcocktail, dem wir täglich ausgesetzt sind und der bei „Beurteilungen” der Schädlichkeit von Toxinen, Schwermetallen und Umweltgiften konsequent außer Acht gelassen wird. Stattdessen konzentriert man sich auf Einzelsubstanzen und Grenzwerte, die zusätzlich in vielen Fällen regelmäßig erhöht werden.

Fluoridverbindungen wurden bereits im frühen 20. Jahrhundert als Pestizide und Rattengift eingesetzt, wobei insbesondere Natriumfluorid (NaF) zur Bekämpfung von Kakerlaken und Nagetieren verwendet wurde. Lass dir das sprichwörtlich auf der Zunge zergehen: Du schmierst dir min. 2 x täglich Gift in den Mund, das als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt wird.

2. Warum ist Fluorid ein Toxin?

Moderne toxikologische Reviews behaupten zwar, dass die Effekte von Fluorid streng dosisabhängig sind, wobei ich bei meiner bereits statuierten Meinung bleibe (mit der ich nicht alleine bin), dass die Akkumulation über Jahre und der Cocktail aus anderen Schadstoffen den Unterschied macht. Dazu kommt, dass die meisten Menschen in einem insgesamt schlechten gesundheitlichen Zustand sind, da die unnatürlichen Belastungen der modernen Zivilisationen den Körper zusätzlich schwächen und unter anderem die so wichtigen Entgfitungsprozesse ausbremsen oder gar ganz verhindern. Stress alleine blockiert die Fähigkeit des Körpers zur Entgiftung. Jetzt addiere Glyphosat, Aluminium, Schwermetalle, Pestizide, Elektrosmog, spezielle Injektionen, Spike-Proteine, Schlafmangel und mehr Faktoren, die unseren Körper belasten.

Es ist erwiesen, dass der Cocktail aus all diesen Umweltgiften, inklusive Stress, zu den maßgeblichen Treibern der modernen Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Reizdarm, chronisch-entzündliche Darmerkankungen, hormonelle Störungen, Unfruchtbarkeit, Gefäßkrankheiten, u. a. gehört.

3. Warnung auf Zahnpastatuben

In den USA gibt es sogar Warnungen auf fluoridhaltiger Kinderzahnpasta: „Außerhalb der Reichweite von Kindern unter 6 Jahren aufbewahren.” Wenn versehentlich mehr als die zum Zähneputzen benötigte Menge verschluckt wurde, wird geraten, sofort einen Arzt oder die Giftnotrufzentrale zu kontaktieren. Wenn das auf der Tube steht, warum dann freiwillig verwenden?

Wichtig auch: hat der Körper überhaupt noch die Kapazität regelrecht zu entgiften? Auch das ist dieser Tage ein großes Henne-Ei-Problem: Steigende Belastungen machen mehr Entgiftungsleistung nötig, die allerdings gleichzeitig durch die Belastungen kompromittiert wird, so dass Gifte und Schwermetalle sich mehr und mehr im Körper – bis in die Zellen – ablagern. Diese aus den Zellen rauszubekommen ist eine Wissenschaft für sich und vor allem für die Gehirnentgiftung braucht es andere, komplexere Methoden, als z. B. für Darm und Leber. Es ist möglich, aber teuer.

4. Fluorid und die PR: Warum hat es das Toxin in Wasser und Zahnpasta geschafft?

Die Geschichte der Trinkwasserfluoridierung in den USA ist eng mit politischer Kommunikation und Public Relations verknüpft. Der PR‑Pionier (besser gesagt PR-Teufel) Edward Bernays war an mehreren Kampagnen beteiligt, die der Bevölkerung die Sicherheit und den Nutzen der Fluoridierung vermittelt haben. Nun gibt es über die Einführung der Fluoridierung in den 1940er‑ und 1950er‑Jahren zwei verschiedene Theorien. Die eine besagt, dass es eine Entsorgungsstrategie für Abfälle aus der Aluminiumindustrie war. Die andere, dass das auf Beobachtungen von Orten mit natürlicherweise erhöhtem Fluorid im Wasser hervorging, in denen Kinder weniger Karies hatten. Such es dir aus. Ich finde es nicht unwahrscheinlich, dass der erste Fall zutrifft.

In einigen Ländern der EU, darunter auch Deutschland, hat man sich darauf geeinigt, Trinkwasser nicht künstlich mit Fluorid anzureichern. Begründungen: Ethik, keine Zwangsmedikation (… wie schnell doch dieses Gebot ausgehebelt wird …). Andere Länder, wie beispielsweise Finnland oder Norwegen haben die Anreicherung nach Bürgerprotesten beendet, wieder andere Länder in Europa fluoridieren ebenfalls.

Ein Review zur Fluoridierung zeigt zudem, dass die Kariesraten in nicht fluoridierenden westeuropäischen Ländern ähnlich gesunken sind wie in Ländern mit fluoridiertem Wasser, was die Frage aufwirft, warum die (Wasser)fluoridierung nötig ist und ob nicht andere Faktoren maßgeblich zur Zahngesundheit beitragen, wie beispielsweise bessere Hygiene oder ein höherer Lebensstandard.

5. Fluorid zur Kariesprävention: Mythos oder Notwendigkeit?

Es existiert natürlich eine große Zahl randomisierter kontrollierter Studien und systematischer Reviews, die aufzeigen, dass fluoridhaltige Zahnpasten und andere topische Fluoridanwendungen das Kariesrisiko bei Kindern senken. Doch hier ist im Zweifel zu hinterfragen, wer diese Studien in Auftrag gibt. Mittlerweile gibt es eine wachsende Bewegung an biologischen Zahnmedizinern, allen voran Dr. Dominik Nischwitz, der weiterdenkende Zahnärzte auch zu biologischen Zahnmedizinern ausbildet. Er ist strikt gegen Fluorid und setzt stattdessen auf Prävention vor Karies über Mundmilieu, Ernährung und adäquate Mineralisierung.

Hier kommen auch die Feldstudien des Zahnarztes Weston A. Price (1870–1948) ins Spiel, der bei seinen zahlreichen Beobachtungen verschiedener Volksgruppen einen direkten Zusammenhang von Ernährung, Kieferbeschaffenheit, Zahnstellung und Zahngesundheit nachweisen konnte.

Er hat die zunehmend moderne, westliche Ernährung als eine der Hauptursachen für Kieferdegeneration und ungesunde Zähne ausgemacht: Weißmehl, Zucker und raffinierte Süßmittel, raffinierte Pflanzenöle, gehärtete Öle, industriell verarbeitete Lebensmittel, pasteurisierte Milch, Mangel an Vitaminen und Mineralien. Eine traditionelle, unverarbeitete Kost ist also nicht nur für deinen Darm essenziell, sondern auch für deine Mundgesundheit und die gesamte Körperstatik (über den Kiefer). Mach dir bewusst: Das Mikrobiom beginnt bereits im Mund! Mundgesundheit und Darmgesundheit gehören zusammen.

5. 1. Deine Zähne leben!

Zähne brauchen Mineralien und Mikronährstoffe, genau, wie der Rest vom Körper. Sie sind keine toten Entitäten, ganz im Gegenteil sogar. Sie sind über Nervenbahnen mit dem Gehirn und den Organen verbunden und senden Signale in den Körper. Toxine werden über die Mundschleimhaut und diese Nervenbahnen direkt ins Gehirn geleitet, genauso wie toxische Stoffwechselprodukte von Schadbakterien im Mund, die eine Rolle spielen, wenn du Karies oder Parodontose hast.

6. Toxische Wirkungen von Fluorid auf den Körper

Sehen wir uns im einzelnen an, welche toxischen Wirkungen Fluorid auf verschiedene Bereiche des Körpers haben kann.

6. 1. Fluorid, Neuroentwicklung und IQ bei Kindern

Mehrere epidemiologische Studien und Metaanalysen zeigen den Zusammenhang zwischen einer höheren Fluoridexposition (meist über Trinkwasser) und kognitiver Leistung von Kindern auf. Die Metaanalyse von Choi et al. 2012 (27 überwiegend chinesische Studien) fand im Mittel etwa 7 IQ‑Punkte niedrigere Werte in Hoch‑ gegenüber Niedrigexpositionsgebieten. Wie die meisten Studien hatten auch diese methodische Schwächen, doch neben diesen Untersuchungen gibt es weitere, die die Toxizität von Fluorid anschaulich darlegen.

Ein aktueller toxikologischer Review (Arch Toxicol 2020) identifizierte 23 relevante IQ‑Studien, von denen 21 eine Assoziation zwischen höherer Fluoridbelastung und niedrigerem IQ beschreiben. Gleichzeitig wird erwähnt, dass die Kausalität nicht gesichert ist. Ein neuere systematische Übersichtsarbeit besagt, dass Hinweise auf mögliche neurotoxische Effekte bei höheren Expositionen (z. B. >1–1,5 mg/L Trinkwasserfluorid) bestehen, die Evidenz bei niedrigeren Konzentrationen jedoch inkonsistent bleibt.

Zahlreiche Tierstudien (v. a. an Ratten und Mäusen) zeigen, dass hohe Dosen Natriumfluorid im Trinkwasser oxidativen Stress im Gehirn, neuronale Degeneration, Lern‑ und Gedächtnisdefizite sowie Veränderungen in Teilen des Nervensystems, in dem grundlegende Körperfunktionen gesteuert werden, verursachen.

Zu beachten bei den Angaben „hohe Konzentrationen” ist, dass es sich hierbei um zeitlich begrenzte Versuche handelt, bei denen eine bestimmt Schwelle an Wirkstoff überschritten werden muss, um Effekte zu sehen. Was wir nicht wissen: Wurde sich langsam gesteigert oder sofort mit Menge X angefangen? Was auch nicht geklärt wird ist wieder einmal die Exposition über Jahre und Jahrzehnte, was beispielsweise in Ländern, die das Trinkwasser künstlich mit Fluorid anreichern, der Fall ist. Dann addiere Zahnpasta mit Fluorid, fluoridiertes Speisesalz, Medikamente, Kosmetika, regelmäßigen Teekonsum (Aluminiumfluorid!) und weitere Faktoren aus der bereits aufgeführten Liste.

Zusammenfassend lässt sich sagen

Es gibt konsistente Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen einer (höheren) Fluoridexposition in bestimmten Regionen und niedrigeren IQ‑Werten bei Kindern, aber keine abschließende Klärung, ab welcher Dosis ein kausaler Effekt gesichert ist und welche Rolle Cofaktoren oder Akkumulation über lange Zeiträume spielen.

6. 2. So wirkt sich Fluorid auf die Zirbeldrüse (Epiphyse) aus

Eine Humanstudie zeigt hohe Fluoridablagerungen in der Zirbeldrüse älterer Menschen und belegt, dass die Zirbeldrüse ein bevorzugtes Zielorgan für Fluoridablagerung ist.

Eine Studie aus dem Journal „Fluoride“ (Tharnpanich et al. 2016) zeigte in einem Niedrigfluoridgebiet, dass eine höhere Calcium‑ und Fluoridkonzentration in der Zirbeldrüse mit einem stärkeren Grad an Verkalkung assoziiert ist.

Glaubst du jetzt immer noch, dass auch niedrige Konzentrationen von Fluorid unschädlich sind? Es lagert sich in unserem Körper ab und zwar nicht nur um die Zirbeldrüse, sondern auch in den Knochen. Und es aus selbigen wieder herauszubekommen, ist schwierig. Fluorid ist ein Toxin und leider nicht das einzige, das wir täglich aufnehmen. Es ist ein Gift- und Schwermetallcocktail, der den Körper belastet, da es unnatürlich und einfach zu viel ist. Weltweit sind inzwischen über 160 Millionen Chemikalien registriert, mehrere zehntausend davon werden aktiv eingesetzt, und tausende gelten als eindeutig gesundheits- oder umweltschädlich. Bei den meisten fehlt es noch an der toxikologischen Bewertung, doch ganz offen gesprochen: Die Ergebnisse dürften klar sein und die bisher „erforschten” Toxine stellen bereits eine extrem gesundheitsschädigende Belastung dar.

6. 3. Fluorid, die Schilddrüse und das Hormonsystem

Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit zur Frage, ob Fluorid die Schilddrüsenfunktion beeinträchtigt, kommt zu dem Ergebnis, dass hohe Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser mit erhöhten TSH‑Spiegeln und Veränderungen der Schilddrüsenhormonparameter bei Kindern verbunden sein können. Bei niedrigeren Expositionen ist die Evidenz uneinheitlich, aber nicht null. Tierexperimentelle und in‑vitro‑Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fluorid die Enzyme der Schilddrüsenhormonsynthese beeinflussen kann, was als potenzielle Ursache für die Störung des Systems diskutiert wird.

Die Interaktion von Fluorid und der Schilddrüse ist komplex und scheint nach bisherigem Kenntnisstand vor allem Enzyme und Transporter der Schilddrüse zu betreffen sowie systemische Effekte auf den Hormonhaushalt zu haben.

6. 4. Fluorid und seine Auswirkungen auf Knochen, Osteoporose und Frakturen

Langfristige hohe Fluoridexposition (z. B. >4 mg/L im Trinkwasser) führt zu skelettaler Fluorose mit Schmerzen, Gelenksteife, Knochenverdickung und erhöhter Anfälligkeit für Knochenbrüche. Dies ist in endemischen Fluorosegebieten gut dokumentiert.

Eine aktuelle systematische Review und Dosis‑Wirkungs‑Metaanalyse zu Frakturen (European Journal of Public Health 2024) eruierte, dass sowohl eine sehr niedrige als auch eine sehr hohe Fluoridaufnahmen mit einem erhöhten Rrisiko für Brüche assoziiert sein kann. Es geht also nicht nut um hohe Dosen.

Langfristige Hochdosisexposition in Tierstudien führte zu Veränderungen der Knochenstruktur, Verdickung, erhöhter Sprödigkeit und in Extremfällen zu Deformierungen, die mit klinischer skelettaler Fluorose vergleichbar sind. Diese tierexperimentellen Daten stehen im Einklang mit Beobachtungen an Menschen in endemischen Fluorosegebieten.

Osteoporosemedikamente mit Fluoridkomponenten wurden in der Vergangenheit erprobt, konnten aber die Menge an Brüchen nicht zuverlässig senken und führten teils zu einer sehr minderwertigen Knochenqualität. Deshalb werden sie heute kaum mehr (…) eingesetzt. Die Entstehung von Osteoporose durch Fluoridexposition hängt von Dosis, Dauer und Gesamtmineralstoffbalance (Calcium, Vitamin D etc.) ab.

6. 5. Fördert Fluorid Krebs und Tumore?

Einige epidemiologische Studien haben einen möglichen Zusammenhang zwischen Fluoridexposition und Knochenkrebs untersucht. Bisher waren die Ergebnisse widersprüchlich und große Reviews konnten noch keine konsistenten Hinweise finden, dass die Trinkwasserfluoridierung das Krebsrisiko (inklusive Knochen‑ oder Gehirntumoren) erhöht.

Eine kleine Studie fand jedoch höhere Serumfluoridspiegel in aggressiven, bösartigen Knochentuoren im Vergleich zu Kontrollen, konnte aber aufgrund des Studiendesigns noch keine Kausalität belegen. Dies zeigt jedoch, dass Tumoren entweder Fluorid einlagern oder es auch die Ursache sein könnte.

6. 6. Fördert Fluorid neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz?

Ein Review von 2018 untersucht die Rolle von Fluorid in der Pathogenese von Alzheimer‑Demenz, vor allem über oxidativen Stress, Interaktionen mit Aluminium und Störungen der Glukoseverwertung im Gehirn. Bisher stammt die Evidenz überwiegend aus Tiermodellen und in‑vitro‑Versuchen und epidemiologische Humanstudien sind begrenzt. Doch wie ich immer sage: Wir sind nicht sehr unterschiedlich zu Tieren und genau deshalb werden diese Versuche ja an den armen Lebewesen durchgeführt. Hier also eine Übersicht der Ergebnisse:

6. 6. 1. Kernaussagen des Reviews

  • Fluorid ist weit verbreitet, passiert die Blut‑Hirn‑Schranke und wirkt im Gehirn, bzw. lagert sich ab
  • Fluorid beeinflusst im Gehirn u. a.
    • den zellulären Energiestoffwechsel
    • die Synthese entzündlicher Mediatoren
    • die Neurotransmitter‑Homöostase
    • die Aktivierung von Mikroglia (Immunzellen des Gehirns; aktiviert bedeutet, dass die Zelle entzündet ist; aktivierte Mikroglia stecken andere Mikroglia an -> Lauffeuer)
    • die Expression von Proteinen, die für die neuronale Reifung wichtig sind
  • Mehrere Tier‑ und in‑vitro‑Arbeiten zeigen, dass Fluorid oxidativen Stress, Entzündung und Apoptose im ZNS auslösen kann. Alles Prozesse, die auch in der Alzheimer‑Pathogenese eine Rolle spielen
  • Es wird deshalb angenommen, dass Fluorid zur Initiation und Progression von Alzheimer beitragen könnte, indem es oxidative Schäden, neuroinflammatorische Prozesse und den Zelltod verstärkt

6. 6. 2. Fazit des Reviews

Der Einfluss von Fluorid auf Alzheimer‑Prozesse ist komplex und muss weiter untersucht werden.

Eine Kohortenstudie aus Schottland untersuchte Aluminium und Fluorid im Trinkwasser im Zusammenhang mit Demenzrisiko und fand Hinweise auf ein erhöhtes Demenzrisiko bei höheren Aluminium‑ und Fluoridspiegeln. Bei Aluminium ist zu beachten, dass wir diesem Leichtmetall täglich aus verschiedenen Quellen ausgesetzt sind. und es kommt auch darauf an, was du im Haushalt verwendest.

6. 6. 3. Beispiele für Aluminiumexposition

Alufolie (bloß nicht zum Backen und Grillen verwenden!), Dosen, Lebensmittel in Aluminiumschalen, Autoabgase, Deospray (ohne Aluminium kaufen!), Jogurtdeckel (nicht ablecken oder abkratzen), schwarzer und grüner Tee (tragen bereits Aluminium-Fluoridverbindungen), Kakao / Schokolade, Trennmittel in Salz oder Backtriebmitteln, Farbstoff E173, Kaffeekapseln, Küchenutensilien aus Aluminium, Getränkedosen, Make-up, Sonnencreme, Zahnpasta, Trinkwasser, Impfstoffe, PPIs, usw.!

6. 7. Flourid in Verbindung mit Aluminium: Höhere Toxizität

Fluorid bildet mit Aluminium leicht Fluoroaluminat‑Komplexe, die im Körper anders wirken als Fluorid oder Aluminium allein.

Tierstudien zeigen,

  • dass diese Kombination die Aufnahme von Aluminium ins Gehirn erleichtert
  • dort oxidativen Stress, Lipidperoxidation (oxidation von Fetten -> Entzündungen)
  • Mikroglia‑Aktivierung
  • Hemmung der Acetylcholinesterase (verhindert den Abbau des Botenstoffs Acetylcholin, wodurch dieser sich im synaptischen Spalt anreichert, was zu einer Dauererregung der Muskeln und Nerven führt)
  • und deutliche neuronale Degeneration auslöst

Und das schon bei Konzentrationen, bei denen die Einzelstoffe weniger stark wirken. Außerdem wird diskutiert, dass Fluoroaluminate Phosphat imitieren und die interne Kommunikation in Körperzellen stören, was Energiehaushalt, die Kommunikation der Nervenzellen und des Überleben von Zellen stört, bzw. verhindert.

Weitere Arbeiten verknüpfen Aluminiumfluorid‑Ablagerungen im Gehirn mit anhaltender Neurotoxizität, Synapsenverlust und neurodegenerativen Veränderungen. Aus toxikologischer Sicht spricht die Datenlage klar dafür, dass Fluorid und Aluminium zusammen eine synergistische Neurotoxizität entfalten, auch wenn für den Menschen bisher vor allem experimentelle und mechanistische Hinweise vorliegen, dafür valide Tierversuche.

6. 8. Fluorid in Zusammenhang mit Autismus und neuropsychiatrischen Effekten

Ein Review von 2019 untersuchte die mögliche Rolle chronischer Fluoridexposition bei der Entstehung von Autismus‑Spektrum‑Störungen und fasst Tier‑ und Humanstudien zusammen. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass Fluorid „theoretisch” über oxidative Stressmechanismen, mitochondriale Dysfunktion und Neuroinflammation zu Autismus beitragen kann, sagen aber, dass direkte epidemiologische Belege (noch) begrenzt sind.

An dieser Stelle weise ich einmal mehr auf den täglichen Giftcocktail von Aluminium, Schwermetallen, Pestiziden (Glyphosat!), Fungiziden, Herbiziden hin, dem wir täglich aussetzt sind. Natürlich ist es schwer, einen Stoff alleine für bestimmte Konstitutionen verantwortlich zu machen. Fakt ist aber, dass die Datenlage heute sehr wohl belegt, dass alle diese Stoffe hochgradig gesundheitsschädliche Auswirkungen auf den menschen Körper haben, was doch auch ganz logisch ist und ehrlich gesagt kein Hinterfragen im Sinne von „stimmt das wirklich?” braucht. Gerade die Verbindungen verschiedener Toxine, wie hier das Beispiel Fluorid und Aluminium, ist ein weiteres Risiko, das bestehende Belastungen noch schädlicher macht.

6. 9. Fluorid, die Zirbeldrüse und Melatonin

Die Dissertation von Jennifer Luke hat gezeigt, dass hohe Fluoridgaben während der Entwicklung die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse reduziert und mit einem früheren Eintritt der Geschlechtsreife bei weiblichen Tieren einhergeht. Eine spätere Rattenstudie ergab, dass eine fluoridfreie Diät bei alten Ratten zum Wachstum von Pinealozyten, den Hauptzellen der Zirbeldrüse, und zum Wachstum der Zirbeldrüse selbst führt, während eine erneute Fluoridzufuhr dieses Wachstum hemmt.

Diese Ergebnisse zeigen, dass Fluorid die Struktur und Funktion der Zirbeldrüse beeinflussen kann und zwar sowohl hinsichtlich Größe und Verkalkung als auch bzgl. Melatoninproduktion und damit verbundener endokriner Funktionen. Es sind Tiermodelle, doch du weiß ja …

6. 10. Endokrine Effekte, Schilddrüse und Vitamin‑D‑Rezeptor

Tierstudien haben gezeigt, dass hohe Fluoridgaben Gene und Enzyme beeinflussen, die an der Schilddrüsenhormonproduktion beteiligt sind, sowie Vitamin‑D‑Signalwege modulieren können. In einem Tiermodell wurde gezeigt, dass übermäßige Fluoridexposition die Expression des Vitamin‑D‑Rezeptors im Darm herunterreguliert und dadurch die Calciumaufnahme erschwert.

Diese Befunde stützen die Annahme, dass Fluorid endokrine Achsen beeinflussen kann und zeigen, dass Effekte von Dosis und Expositionsdauer abhängen sind.

7. Fluoridquellen und Exposition

Fluorid ist kein harmloses Beiwerk in Zahnpasta, Salz oder Trinkwasser. Es stört die natürlichen, regelrechten Körperfunktionen und bitte bedenke, dass die Forschung immer weiter geht und Forschungsthemen, die der globalen Industrie in die Quere kommen, auch nicht in dem Maße subventioniert werden wie solche, die gängige Narrative unterstützten. Forschungsgelder werden verteilt und wenn es um „ungebetene” Themen geht, kommen meist einzelne Geldgeber und engagierte Unternehmen ins Spiel. Du tust also gut daran, zusätzliche Fluoridquellen zu vermeiden. Hier einige Beispiele.

7. 1. Tee und Mineralwasser

Mehrere Studien zeigen, dass die Teepflanze Camellia sinensis ein Fluorid‑Hyperakkumulator ist: Sie reichert Fluorid aus Boden und Wasser besonders in älteren Blättern an, sodass Tee – vor allem Schwarz‑ und Grüntee – eine relevante Quelle für Fluorid sein kann. Ein Review von 2024 fasst zusammen, dass Fluoridkonzentrationen in Tee stark von Sorte, Anbaugebiet, Pflanzenteil und Verarbeitungsweise abhängen. In einigen Regionen mit endemischer Fluorose können hohe Werte erreicht werden.

Zu diesen Regionen gehören unter anderem: Tibet, Sichuan, Qinghai, Gansu, Xinjiang, Innere Mongolei, Ningxia, Guizhou und Hunan, Nordost‑Indien (Assam, Darjeeling, Dooars, Terai, Tripura), Sri Lanka. Die Problematik mit Fluorid in Sri Lanka habe ich im Artikel „Fluorid in Sri Lanka” auf unserem Reiseblog zusammengefasst.

Mineralwässer können je nach geologischer Herkunft sehr unterschiedliche Fluoridgehalte aufweisen. Daher ist es ratsam, bei Trinkwasser und Mineralwasser auf maximal etwa 1,5 mg/L zu achten, um das Risiko für eine Fluorose zu begrenzen. Für bestimmte Regionen (z. B. vulkanische Gebiete) sind erhöhte natürliche Fluoridwerte bekannt. Spar dir den Kauf von Mineralwasser, Leitungswasser solltest du sowieso nicht trinken. Investiere stattdessen in einen hochwertigen Trinkwasserfilter, den du direkt unter der Spüle installierst.

7. 2. Fluoridiertes Speisesalz

Konventionelles Speisesalz wird mit Fluorid angereichert, meist in Kombination mit Jodid. Auch Himalaya‑Salz gilt bei Spezialisten im Gesundheitsbereich als natürlicherweise zu hoch mit Fluorid belastet. Kommerzielles Salz solltest du sowieso nicht verwenden, da es stark bearbeitet ist und keinerlei natürliche Mineralien mehr enthält. Verwende ausschließlich gutes Natursteinsalz ohne Zusätze oder Rieselhilfen. So minderst du auch das Risiko einer Kontamination mit Mikroplastik, das bei Meersalz ein Problem ist.

7. 3. Fluoridhaltige Zahnpasta

Fluoridhaltige Zahnpasta soll bei sachgemäßer Anwendung kein Problem sein. Und trotzdem warnt die FDA, dass man Kinderzahnpaste außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren soll, weil ein Verschlucken zu einer Fluoridvergfitung führt. Warum sollen wir uns etwas in den Mund schmieren, was uns beim Runterschlucken vergiftet? Zumal Fluorid laut vieler moderner, biologischer, Zahnärzte für die Zähne nicht nötig ist, vor allem nicht mehr im Erwachsenenalter.

8. Der Körper, die Gifte und die Entgiftung

Der menschliche Körper ist biologisch gesehen auf das Normalmaß an Giften ausleget, dem er in der Natur seit jeher aussetzt ist. Was unser Körper jedoch nicht ist, ist eine Maschine, die je nach Anforderungen kurzfristig evolutionär aufgerüstet wird, um sich neuen toxikologischen Bedingungen anzupassen. Ganz im Gegenteil ist unser Körper evolutionär gesehen noch immer derselbe wie vor tausenden Jahren und damals gab es diese Exposition an – vor allem neuen und künstlichen – Toxinen nicht. Man denke nur an Spritzmittel jeglicher Art oder auch gentechnisch veränderte Pflanzen und Bakterien, die genauso zum Giftcocktail gehören.

Die üblichen verdächtigen Behörden und Institutionen wollen dem Bürger ja immer einreden, dass unser Körper schon selbst entgiftet, doch das trifft heutzutage einfach nicht mehr zu. Natürlich verrichtet er seine natürliche Grundarbeit, vorausgesetzt, er kann das noch! Denn es ist ebenfalls erwiesen, dass Giftstoffe und Schwermetalle viele wichtige Prozesse im Körper blockieren, so dass auch die Entgiftungskapazität eingeschränkt wird. Neben der Tatsache, dass sie sich bis in die Zellen einlagern und so ein Teufelskreis aus Vergiftung und mangelnder Entgiftungskapazität entsteht.

9. Ist die Entgiftung von Fluorid möglich?

Unser Körper verfügt natürlich über Mechanismen zur Fluoridausscheidung, da es ja auch ein natürlicher Element ist. Es wird vor allem über die Nieren, also den Urin ausgeschieden.

Ein Teil des aufgenommenen Fluorids wird jedoch in Knochen, Zähnen, Verkalkungen um die Zirbeldrüse und – wer weiß, wo noch – eingebaut, was insbesondere bei chronischer Hochdosis- oder dauerhafter Exposition zu einer Fluorose oder Zellschäden mit entsprechenden Folgen führen kann. Eine Reduktion der externen Fluoridquellen (Trinkwasser, Tee aus Hochfluoridregionen, Zahnpasta, Salz, unnötige systemische Fluoridpräparate, usw.) ist die wichtigste Maßnahme zur Minimierung der Belastung.

Es ist für mich ganz logisch, dass sich Fluorid über Jahre und Jahrzehnte akkumuliert, wenn man es über verschiedene Quellen (siehe Liste oben) regelmäßig oder gar täglich zu sich nimmt. Wir sind leider einer gewissen Giftmenge ausgesetzt, auch wenn wir uns bemühen, diese möglichst zu umgehen.

Was bleibt, ist die Vermeidung fluoridhaltiger Produkte und weiterer Schadstoffe sowie die dauerhafte Entgiftung. Die Basis dafür kannst du auch mit einfachen Maßnahem in deinen Alltag einbauen. Komplexer und teurer wird es, wenn du auf spezielle Supplements, Nahrungsergänzungsmittel, eine gezielte Chelatierung oder eine Inuspherese (Blutwäsche) setzt.

9. 1. So kannst du selbst von verschiedenen Schadstoffen entgiften:

  • Chlorella
  • Medizinischer PMA-Zeolith
  • Curcumin + Piperin
  • Schwefelhaltigen Supplements (MSM, NAC+, Alpha-Liponsäure)
  • Shilajit (Huminsäuren)
  • MCP
  • Bestimmte Phospholipide
  • Mikronährstoffe, die die körpereigene Entgiftung anregen
  • Ballaststoffe
  • Kräuter und Heilpflanzen: Koriander, Bärlauch, Flohsamenschalen, schwefelhaltige Pflanzen (Knoblauch, Zwiebel, Lauch)
  • Bewegung, Sport
  • Sauna, Schwitzen, Infrarotsauna
  • Leber mit Heilpflanzen stärken: Mariendistel, Artischocke, Bitterstoffe allgemein
  • Ausreichend Trinken, damit die wasserlöslichen Giftstoffe über den Urin den Körper verlassen
  • Täglich auf die Toilette, damit die fettlöslichen Gifte über den Darm den Körper verlassen
  • Gesunde, natürliche, frische und ausgewogene Ernährung
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9. 2. Fluorid mit Curcumin ausleiten?

Mehrere Tierstudien zeigen, dass Curcumin aus Kurkuma durch seine antioxidativen Eigenschaften Fluorid‑induzierte neurotoxische Effekte (oxidativer Stress, kognitive Defizite, histologische Schäden) im Tiermodell abschwächen kann. Eine Studie an Mäusen zeigte, dass Curcumin degenerative Effekte im Gehirn von Tieren, die Fluorid ausgesetzt wurden, signifikant reduzierte und eine Rattenstudie zeigte eine verbesserte Funktion von Hippocampus und Verhalten unter Curcumin‑Gabe trotz Fluoridexposition. Curcumin kann also ein Weg sein und du kannst es entweder in Form von frischem Kurkuma + Fett oder schwarzem Pfeffer oder als fertiges Supplement integrieren. Abgesehen von Fluorid hat sich Curcumin auch bei der Prävention von Alzheimer-Demenz und der Linderung von Symptomen bewährt.

9. 3. Vitamin K2

Für Vitamin K2 gibt es Hinweise, dass es Kalzifikationsprozesse in Gefäßen und eventuell an Herzklappen modulieren kann. Eine direkte, klinisch belegte „Entkalkung“ der Zirbeldrüse durch Vitamin K2 konnte im Experiment noch nicht belegt werden.

9. 4. Fluorid mit Tamarinde ausleiten

In meinen Artikel „Tamarinde ist gesund – Was sie kann und was nicht” habe ich erläutert, dass diese spezielle Frucht die Ausscheidung von Fluorid aus dem Körper um bis zu 35 – 40 % erhöht. Ob sie es aus den Knochen lösen kann bleibt unklar und ich schätze, dass wohl sehr große Mengen Fluorid ausgeschieden werden müssten, um eine Diffusion aus den Knochen auszulösen, falls das überhaupt möglich ist.

10. Wissenschaftliches und persönliches Fazit zu Fluorid

Die wissenschaftliche Evidenz zeigt klar, dass Fluorid ein potentes Toxin ist, dessen Effekte dosis‑ und kontextabhängig sind. Bei zu hoher oder chronischer Exposition (endemische Fluorosegebiete, berufliche Exposition, falsche Dosierung von Präparaten, Akkumulation über Gebrauch von Produkten) sind Schäden an Zähnen, Knochen, Gehirn und endokrinen Organen – einschließlich der Zirbeldrüse – gut dokumentiert. Klar, es handelt sich oft um Tiermodelle, doch das ist zum einen meistens der Fall und zum anderen werden Tiere für Versuche herangezogen, weil sie uns so ähnlich sind. Nichtsdestotrotz kommt die Gesamtzahl der Studien zu dem Schluss, dass Fluorid ein potentes Toxin ist, das im menschlichen Körper Schäden auf vielen verschiedenen Ebenen anrichten kann. Ich nutze überhaupt keine Produkte, die Fluorid enthalten und passe auch sonst auf, mich nicht noch zusätzlich zu vergiften. Wir können das heutzutage nicht zu 100 % vermeiden, doch wir können die Exposition eindämmen und zusätzlich aktiv entgiften. Ziel dieses Artikels: Dich für die Schädlichkeit von Fluorid zu sensibilisieren. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen in diesem Artikel basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien und dienen deiner allgemeinen Information. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Therapeuten. Alle gesundheitsbezogenen Aussagen wurden gemäß der Health-Claim-Verordnung (EG Nr. 1924/2006) formuliert und stellen keine Heilversprechen dar.

FAQ: Ist Fluorid ein Toxin und welche Folgen hat es?

Fluorid ist in geringen Mengen ein natürlich vorkommendes Anion, wirkt aber in höheren Dosen oder bei chronischer Exposition toxisch und kann Nerven, Knochen, Gehirn und endokrine Organe schädigen. Kritisch sind vor allem langfristige oder erhöhte Aufnahmen, wie in endemischen Fluorosegebieten oder bei zusätzlicher Belastung über Produkte wie Zahnpasta, Salz, Mineralwasser, Tee sowie den allgemeinen Chemikaliencocktail aus Umweltgiften.

Studien zeigen Zusammenhänge zwischen hoher Fluoridexposition und skelettaler Fluorose, reduziertem IQ bei Kindern, Veränderungen im Gehirn (oxidativer Stress, Neuroinflammation) sowie Effekten auf Schilddrüse und Hormonsystem. Tierversuche und mechanistische Arbeiten zeigen, dass Fluorid an neurodegenerativen Prozessen und Zirbeldrüsenveränderungen beteiligt sein kann, insbesondere in Kombination mit anderen Toxinen wie Aluminium.

Mehrere epidemiologische Studien und Metaanalysen berichten, dass Kinder in Regionen mit höherem Fluoridgehalt im Trinkwasser im Mittel niedrigere IQ‑Werte aufweisen als Kinder in Niedrigexpositionsgebieten. Die Evidenz deutet darauf hin, dass vor allem höhere Konzentrationen (etwa >1 – 1,5 mg/L Fluorid) mit einem erhöhten Risiko für kognitive Einbußen verbunden sind, während die Datenlage bei niedrigeren Werten inkonsistent, aber nicht null ist.

Humanstudien zeigen, dass sich Fluorid bevorzugt in der Zirbeldrüse anreichert und dort mit Kalzium verkalkte Ablagerungen bildet, teilweise in höheren Konzentrationen als im Knochengewebe. Tierexperimentelle Daten belegen, dass hohe Fluoridgaben die Melatoninproduktion senken, die Struktur der Zirbeldrüse verändern und den Zeitpunkt der Pubertät beeinflussen können.

Fluorid bildet mit Aluminium Fluoroaluminat‑Komplexe, die leichter ins Gehirn gelangen, dort oxidativen Stress, Mikroglia‑Aktivierung, Hemmung der Acetylcholinesterase und neuronale Degeneration verursachen. Reviews zur Alzheimer‑Pathogenese beschreiben Fluorid (teils in Kombination mit Aluminium) als möglichen Mitfaktor über Mechanismen wie gestörten Energiestoffwechsel, Neuroinflammation und Apoptose. Auch wenn der direkte kausale Nachweis beim Menschen noch aussteht

Zu den wichtigsten Fluoridquellen gehören fluoridierte Zahnpasta und Mundspülungen, fluoridiertes Speisesalz, Mineralwasser aus hochfluoridhaltigen Regionen sowie Tee aus Camellia sinensis (Schwarz‑, Grün‑, Oolong‑, teils Matcha), da die Pflanze Fluorid effizient akkumuliert. In einigen Regionen mit endemischer Fluorose können Trink‑ und Mineralwässer natürliche Fluoridkonzentrationen über 1,5 mg/L erreichen, weshalb eine Kontrolle der Herkunft und der Analysewerte sinnvoll ist.

Der Körper scheidet einen Teil des Fluorids über die Nieren aus, ein anderer Teil lagert sich jedoch langfristig in Knochen, Zähnen und Verkalkungen (z. B. um die Zirbeldrüse) ab. Tierstudien deuten darauf hin, dass Curcumin fluoridinduzierte neurotoxische Effekte (oxidativer Stress, kognitive Defizite) abmildern kann. Tamarinde erhöht die Ausscheidung von FLuorid über den Urin. Allgemein gilt aber: Die wichtigste Maßnahme bleibt die Reduktion externer Fluoridquellen, ergänzt durch eine insgesamt gut unterstützte Entgiftungsfähigkeit des Körpers.

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