Schlechter Schlaf ist zu einer weltweiten „Epidemie” geworden, die viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Auch der Tatsache geschuldet, dass den meisten gar nicht bewusst ist, wann sie schlecht schlafen, wie schlecht sie schlafen und was ein dauerhaft schlechter Schlaf für negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Bereits 2013 haben Forscher sieben der 15 häufigsten Todesursachen in den USA mit einer reduzierten Schlafdauer in Verbindung gebracht. Darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bösartige Wucherungen, Gefäßkrankheiten im Gehirn, Unfälle, Diabetes, Septikämie (Bakterien oder Pilze im Blut nach schwerer Infektion) und Bluthochdruck. Doch das sind längst nicht alle Folgen von unzureichender Schlafdauer und -qualität. Schlaf ist ein komplexer physiologischer Prozess, der durch unzählige zelluläre und molekulare Mechanismen reguliert wird. Tatsächlich findet im Schlaf auch eine Gehirnwäsche statt. Du hast richtig gelesen. Lass uns eintauchen in die faszinierende Welt des Schlafes, CIA-Praktiken und spektakuläre neue Erkenntnisse! Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wenn du über einen dieser Links etwas buchst oder kaufst, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
- 1. Meine Erfahrungen mit Schlafstörungen
- 2. Schlaf unter der Lupe
- 3. Funktionen von Schlaf für unseren Körper
- 4. Faktoren, die unseren Schlaf negativ beeinflussen
- 5. Folgen von Schlafstörungen / gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus
- 6. Zusammenfassung der Folgen von Schlafmangel und Schlafentzug
- 7. Wege, um den Schlaf zu verbessern
1. Meine Erfahrungen mit Schlafstörungen
Bis Anfang 2020 hatte ich einen guten Schlaf, habe normal durchgeschlafen und auch ein unruhiger Partner neben mir konnte mich nicht wecken. Als wir Ende Januar 2020 aus Costa Rica zurückkamen, schlief ich zunächst sehr viel und war trotzdem immer nur müde. Was ich als nicht enden wollenden Jetlag abgestempelt habe, sollte nur wenige Monate später in einem Burnout enden. Hier beginnt dann auch die Geschichte meiner Schlaflosigkeit.
1. 1. Von jetzt auf gleich kein Schlaf mehr möglich
Hatte ich zuvor noch viel geschlafen, konnte ich von nun an froh sein, vielleicht mal zwei Stunden Schlaf zu bekommen. Nicht am Stück versteht sich. Nacht um Nacht verging und ich konnte einfach nicht mehr schlafen, lag wach, habe mich rumgewälzt, war durcheinander und morgens natürlich völlig fertig. Heute weißt ich, dass das an der fehlenden Gehirnwäsche lag.
1. 2. Leben im Zombie-Modus
Natürlich habe ich alles mögliche ausprobiert, um nur wieder ein paar Stunden Schlaf pro Nacht zu bekommen, doch nichts hat geholfen. Letztlich war mein gesamtes System einfach völlig durcheinander und wenn die Hormone einmal aus dem Takt sind, kann es Jahre dauern, bis sie sich wieder finden. Dass mein Cortisol-Rythmus umgekehrt war habe ich daran gemerkt, dass ich morgens und tagsüber nur müde und fertig, abends aber dafür nervös und wach war. Alles zum Verlauf und meinen damaligen Maßnahmen ließt du in meinem dreiteiligen Burnout-Erfahrungsbericht.
1. 3. Was wirklich geholfen hat
Wirkliche Abhilfe hat mir letztlich erst die Kur gebracht, die ich mir / uns 2022 auferlegt habe. Bestandteile der Kur waren Fasten, Darmspülungen, Ernährungsanpassung, Mikronährstofftherapie. Danach begann mein Schlaf sich langsam zu normalisieren, kommt aber auch heute noch schnell aus dem Takt, wenn gewissen Faktoren nicht stimmig sind.
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2. Schlaf unter der Lupe
2. 1. Die richtige Schlafdauer ist entscheidend für die Gehirngesundheit
Als optimale Schlafdauer gelten 7 – 8 Stunden täglich. Doch nicht nur die Dauer ist entscheidend, sondern auch die Qualität der Schlafphasen. Kompletter Schlafentzug hat negative Auswirkungen auf die Gehirngesundheit, die in die gleiche Richtung gehen wie die Effekte von chronisch verkürztem Schlaf oder gestörten Schlafphasen, auch, wenn die Ausprägung und Geschwindigkeit der Folgen unterschiedlich sein können. Die letzten beiden Phänome sind in der modernen Gesellschaft sehr verbreitet und ein ernstzunehmendes Problem, dessen sich die meisten Menschen nicht bewusst sind.
In einer Untersuchung unter 40.000 Erwachsenen kamen die Forscher zu dem Schluss, dass eine Schlafdauer von bis zu 9 Stunden noch in Ordnung ist. Ich halte das für zu lang und hier sollten die Langschläfer auf Ursachenforschung gehen, warum sie ein dauerhaft erhöhtes Schlafbedürfnis haben. Ausnahmen gibt es natürlich immer. Dieselbe Studie brachte zutage, dass ein zu langer Schlaf von 9 Stunden teils dieselben negativen Auswirkungen auf die Gehirngesundheit nach sich zieht, wie zu kurzer Schlaf von unter 7 Stunden: Unter anderem Durchblutungsstörungen, Entzündungen, neurodegenerative Prozesse, Schlaganfall, Demenz und eine Beeinträchtigung der kognitiven Fähigkeiten.
2. 2. Schlafphasen
Jeder Schlafzyklus setzt sich aus einer Folge verschiedener Schlafphasen zusammen, die mittels Elektroenzephalografie (EEG) gemessen werden können. In jeder dieser Phasen schwingt unser Gehirn auf einer bestimmten Wellenlänge. Auf diese zielen auch die sog. „binaural beats” ab, falls dir das etwas sagt. Auch das Programm „Gateway experience” der CIA arbeitet mit diesen Schlafphasen. Der CIA geht es hierbei um die gezielte Herbeiführung außerkörperlicher Erfahrungen. Sie systematisiert, untersucht und bestätigt das, was Schamanen und Yogis schon seit tausenden Jahren praktizieren. Martin und ich meditieren seit einer Weile basierend auf der Frequenz des Programms, wobei Martin uns diese selbst gebaut hat, da wir beim, von der CIA, bereitgestellten, Material nicht ganz sicher sind, ob mit manipulativen Frequenzen gearbeitet wird. Wenn du an den Dokumenten interessiert bist, schau bei Reddit. Unterschieden wird zwischen zwei Arten von Schlaf: REM-Schlaf (Rapid eye movement / schnelle Augenbewegungen) und Non-REM-Schlaf. REM-Schlaf, der auch als Traumschlaf bezeichnet wird, zeichnet sich durch intensives Träumen aus. Der Non-REM-Schlaf, in dem sich die Augen nicht bewegen, wird in die weiteren Stadien N1 – N3 unterteilt. Ein Schlafzyklus besteht aus diesen Phasen:
Non-REM-Schlaf:
- Stadium N1 (Einschlafphase)
- Stadium N2 (leichter Schlaf)
- Stadium N3 (Tiefschlaf)
REM-Schlaf (Traumschlaf)
Im Laufe einer Nacht durchlaufen wir typischerweise vier bis sechs Schlafzyklen von jeweils etwa 90 Minuten. In den ersten Zyklen überwiegt der Tiefschlaf, der vor allem für körperliche Erholung wichtig ist, während in den späteren Zyklen mehr REM‑Schlaf auftritt, der eine große Rolle für Gedächtnis, Emotionen und geistige Leistungsfähigkeit spielt. Sowohl die frühen als auch die späten Schlafzyklen sind daher wichtig und nicht optional. Dauer und Qualität des Schlafs entscheiden über körperliche und geistige Gesundheit. Für die konkrete nächtliche Gehirnwäsche ist nach aktuellem Stand der Forschung vor allem der Tiefschlaf – insbesondere in der ersten Nachthälfte – entscheidend.

Die unterschiedlichen Schlafphasen innerhalb eines Schlafzyklus (Bildquelle)
2. 3. Gehirnwellen
Je nach Bewusstseins- oder Unbewusstseinszustand schwingt unser Gehirn in unterschiedlichen elektromagnetischen Wellen. Für den Schlafrhythmus sind diese hier von Bedeutung:
2. 3. 1. Deltawellen: Die Wellen der Reinigung und Heilung
Befindet sich unser Gehirn im Tiefschlaf, dominieren langsame Deltawellen mit einer Frequenz von etwa 0,5 – 4 Hertz (Hz). In dieser Phase ist unser waches Bewusstsein stark heruntergefahren, die Wahrnehmung der Außenwelt ist minimal und es wird deutlich seltener und weniger bildhaft geträumt als im REM‑Schlaf, auch, wenn Träume grundsätzlich auch im Tiefschlaf vorkommen können. In dieser Schlafphase laufen die tiefsten Regenerationsprozesse ab, und hier ist nach aktuellem wissenschaftlichen Stand auch die Reinigung und Entgiftung des Gehirns über das glymphatische System besonders aktiv zu sein. Wir meditieren die Gateway Experience auf 4 Hz.
Besonders aktive Gehirnareale: Cortex, Thalamus, Hypothalamus, basales Vorderhirn
2. 3. 2. Thetawellen
Träumen wir, schwingt unser Gehirn in Thetawellen von 4 – 9 Hz. Das ist auch der Bereich für Meditation und Trance. Wir erhalten Zugang zu unserem Unterbewusstsein und unbewussten Gedanken und Mustern. Auf dieser Wellenlänge ist das Gehirn besonders kreativ, fantiasiefreudig und lernfähig.
Besonders aktive Gehirnareale: Hippocampus, mediales Septum, Hirnstamm, Hypothalamus
2. 3. 3. Alphawellen
Alpha-Wellen (9 – 15 Hz) stellen den Übergang von der inneren (Theta) in die äußere Welt (Beta) dar. Wenn wir morgens aufwachen, noch dösen und uns an unsere Träume erinnern können, befindet sich unser Gehirn in Alpha-Schwingung. Wenn wir uns nicht mehr an unsere Träume erinnern können, ist unser Gehirn gleich in den Beta-, also den Wachzustand gewechselt.
Besonders aktive Gehirnareale: Thalamus, Cortex und Occipitallappen
3. Funktionen von Schlaf für unseren Körper
Kommen wir zum Kern der Sache: Guter Schlaf ist essenziell für eine gute körperliche Gesundheit und außerdem auch Prävention für einige Erkrankungen, die mittlerweile sehr viele Menschen im Alter betreffen. Diese wichtigen Funktionen hat Schlaf für unseren Körper (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
3. 1. Regeneration des Körpers bis auf Zellebene
Während des Schlafs werden auf verschiedenen Ebenen unsere Zellen repariert und erneuert. So werden Proteine aufgebaut, die für die Reparatur und Erneuerung von Zellen und Geweben wichtig sind. Auf molekularer Ebene werden beschädigte DNA-Stränge repariert.
3. 2. Schlaf reguliert den Stoffwechsel und beugt Adipositas und Diabetes vor
Es werden Stoffwechselprozesse optimiert, die für die Zellgesundheit wichtig sind und Wachstumshormone ausgeschüttet, die nicht nur für das Wachstum in Kindheit und Jugend, sondern auch für den Muskelaufbau wichtig sind. Eine gestörte Nachtruhe beeinflusst die Appetitkontrolle negativ. Nach teilweisem Schlafentzug haben Probanden ihre Kalorienzufuhr um ca. 20% erhöht und vor allem auf kohlenhydrat- und fettreiche Lebensmittel gesetzt. Diabetes Typ 2 und Fettleibigkeit können eine Folge von Schlafstörungen sein und Menschen mit Schlafstörungen sind ca. doppelt so häufig von Diabetes Typ 2 betroffen. Dementsprechend führt ein gestörter Schlaf auch zu Vorstufen von Diabetes, wie Insulinresistenz, die Teile des Körpers oder den gesamten Organismus betreffen kann, sowie erhöhten Glucose- und Insulinspiegeln. Veränderungen zeigen sich bereits nach wenigen Wochen. Schon nach einer schlechten Nacht steigt die Insulinresistenz im Körper um bis zu 30% an. Vielleicht kennst du das, dass du nach einer oder mehreren schlechten Nächten mehr Lust auf Zucker hast. Beobachtungsstudien zeigen einen Zusammenhang zwischen zu viel Schlaf (>9h) und Diabetes.
3. 3. Stärkung und Aufrechterhaltung des Immunsystems
Guter Schlaf stärkt unser Immunsystem und bewirkt, dass dieses effektiver gegen Infektionen, wie z. B. Viren oder Bakterien vorgehen kann. Untersuchungen zu Schlafentzug zeigen, dass dieser sich negativ auf das erworbene und angeborene Immunsystem auswirkt, zu chronischen Entzündungszuständen und damit zu einem erhöhten Risiko für Folgeerkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-, Autoimmun- und neurodegenerativen Erkrankungen führt.
3. 4. Gehirnfunktion und Psyche
Schlaf ist für viele lebenswichtige Funktionen unerlässlich, vor allem auch für eine geregelte Funktion unseres Gehirns.
3. 4. 1. Schlaf repariert das Gehirn
Auch das ist schon Gehirnwäsche, doch den Knaller ließt du weiter unten. Im Schlaf werden „Gehirnabfälle” beseitigt, er bestimmt, wie kognitiv leistungsfähig und wach wir sind, und ob es unserer Psyche gut geht. Untersuchungen zeigen, dass Schlafentzug die kognitive Leistung, Aufmerksamkeit und das Arbeitsgedächtnis negativ beeinflusst. Auch wirkt er sich nachteilig auf das Langzeitgedächtnis und die Entscheidungsfindung aus. In bestimmten Schlafphasen werden neue Neuronen und synaptische Verbindungen gebildet und somit bekommt unser Gehirn jede Nacht ein Upgrade. Tierstudien mit massivem Schlafentzug zeigen, dass langfristiger, extremer Schlafmangel zu Schädigungen und sogar zum Absterben von Nervenzellen führen kann. Beim Menschen gibt es starke Hinweise, dass chronischer Schlafmangel die Hirnstruktur und -funktion beeinträchtigt und das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen erhöht Insbesondere der REM-Schlaf ist für eine regelrechte neuronale Entwicklung bei Neugeborenen notwendig. Schlafentzug während der kindlichen Entwicklung kann die Gehirnmasse reduzieren, Neuronen töten und das Risiko für Verhaltensprobleme erhöhen.
3. 4. 2. Schlaf erhält die psychische Gesundheit
Schlafmangel führt zu psychischen Problemen und anders herum. Gerade auch mit Blick auf psychiatrische Störungen, wie die bipolare Störung, Depressionen oder Schizophrenie, ist der der Schlaf ein wichtiger Bestandteil der ganzheitlichen Behandlung. Bipolare haben z. B. einen mangelnden Schlafbedarf, depressive und schizophrene Menschen schlafen in der Regel sehr schlecht. Ich kenne das von meinem Vater, der die letzten Monate seiner Depression überhaupt nicht mehr schlafen konnte. Letztlich hat er sich das Leben genommen. Ich wünschte, ich hätte damals (2015) schon so viel gewusst, wie heute. Dann hätte ich ihm vielleicht helfen können. Ich denke, es ist offensichtlich, dass guter Schlaf unerlässlich ist, um Stress abzubauen und im Alltagsgeschehen besser mit ihm umgehen zu können.
3. 5. Gehirnwäsche im Schlaf: Giftige Abfallprodukte werden beseitigt
Hier handelt es sich um sehr neue Erkenntnisse, die der absolute Knaller sind. Einige Forscher sind sogar der Meinung, dass es sich hierbei um die grundlegende Funktion des Schlafes handelt und der Vorgang ist wirklich erstaunlich. Im Schlaf wird unser Gehirn tatsächlich einer Gehirnwäsche unterzogen und die funktioniert folgendermaßen:
3. 5. 1. Freie Radikale
Tagsüber bildet der Körper im Rahmen seiner Stoffwechselprozesse sog. reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale). Das ist ganz normal und wir brauchen auch eine gewisse Anzahl dieser Radikale, um z. B. Entzündungen entgegenzuwirken. Nur leider sind es mittlerweile aufgrund steigender Belastungen einfach zu viele und umso wichtiger ist es, dass diese abgebaut werden. Auch im Gehirn werden diese aufgrund der Neuronenaktivität gebildet. Hier kommt der Schlaf ins Spiel, denn im Schlaf werden freie Radikale neutralisiert. Damit das gut funktioniert ist es ebenso wichtig, dass die Mitochondrien in Gehirn und Körper gesund und fit sind. Schwächelnde Mitochondrien bis hin zur Mitochondriopathie sind aufgrund der großen (Umwelt)Belastungen ein ernstes Problem geworden.
3. 5. 2. Gehirnwäsche im Schlaf
Tierexperimente zeigen, dass sich im Tiefschlaf die Zwischenräume zwischen den Gehirnzellen um mehr als 60 % vergrößern. Dadurch kann die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) wesentlich besser durch das sogenannte glymphatische System zirkulieren und Abfallstoffe wie Amyloid‑β (Eiweißablagerungen, die mit Alzheimer-Demenz in Verbindung gebracht werden) und andere Stoffwechselprodukte aus dem Gehirn abtransportieren. In Mausmodellen wurde z.B. gezeigt, dass das Blockieren bestimmter Wasserkanäle (AQP4) die Clearance von Amyloid‑β um etwa 65 % vermindert, also dass ein gut funktionierendes glymphatisches System entscheidend für den Abbau dieser Proteine ist. Bestimmte Narkoseformen verstärken diese glymphatische Aktivität ähnlich wie der natürliche Schlaf, zumindest im Tierversuch.
3. 5. 3. Abtransport von Toxinen nur im Schlaf
Bestimmte Gehirnzellen („Glia”) steuern den Fluss durch das glymphatische System, indem sie schrumpfen oder anschwellen. Versuche an Mäusen zeigen, dass die Plaques und Toxine schneller während des Schlafs aus dem Gehirn abtransportiert werden, da der Wachzustand den Zustrom der Zerebrospinalflüssigkeit unterdrückt. Dies liegt vermutlich daran, dass die interzellulären Zwischenräume dann zu eng sind.
4. Faktoren, die unseren Schlaf negativ beeinflussen
Es gibt verschiedene Faktoren, die unseren Schlaf ungünstig bis negativ beeinflussen. Störfaktoren für den Schlaf sind u. a.:
- Lärm und Geräusche
- Elektrosmog / Strahlung
- Serotonin-Überschuss
- Umgekherter Cortisol-Rhythms
- (Chronische) Magen-Darmerkrankungen
- Nährstoffmängel
- Chronische und / oder stille Entzündungen
- Ungesunde Ernährung
- Zu spätes und zu viel Essen
- Zu viel Zucker
- Keine ausreichende Bewegung an der frischen Luft / Sport
- Koffein, Rauchen, Alkohol und andere anregende Substanzen
- Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen (können auch von schlechtem Schlaf verursacht werden)
- Parasitenbefall
- Toxine und Schadstoffe
- Melatoninmangel (u. a. Folge von Serotoninmangel)
- Gestörter Cortisol-Rhythms
- Progesteronmangel bei Frauen
- Stress und Ärger
- Schlechte Matratze und Bettwäsche
- Unangenehme Schlafumgebung
- Raumfeuchtigkeit
- Raumtemperatur
- Licht / Helligkeit
- Blaulicht (Rotlicht fördert den Schlaf)
- Sitzen vor dem Bildschirm bis kurz vor dem Zubettgehen
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5. Folgen von Schlafstörungen / gestörtem Schlaf-Wach-Rhythmus
Ich denke, dass die dargelegten Punkte sehr gut darlegen, warum ein guter und qualitativ hochwertiger Schlaf absolut essenziell für unsere Gesundheit ist. Nicht nur gegen Stress und damit wir uns ausgeschlafen und gut fühlen, sondern vor allem auch, um unsere Gehirngesundheit zu erhalten. Das scheint nach meinung vieler Forscher die Hauptaufgabe des Schlafs zu sein und ich finde, dass die derzeitige Studienlage das auch sehr eindrucksvoll zeigt.
6. Zusammenfassung der Folgen von Schlafmangel und Schlafentzug
Ich fasse die Folgen von Schlafmangel oder Schlafentzug noch einmal zusammen:
- Verlust der kognitiven Leistungsfähigkeit
- Absterben von Neuronen
- Verminderte Regeneration des Körpers bis auf Zellebene
- Verminderter Muskelaufbau
- Vermindertes Wachstum
- Vermindertes Hirnwachstum in der frühen Entwicklung + Ausprägung von Verhaltensstörungen
- Geschwächtes Immunsystem
- Stresslevel / Cortisolspiegel steigt
- Anstieg freier Radikale in Körper und Gehirn
- Höheres Risiko für psychische und körperliche Erkrankungen
- Anstieg von Toxinen und Plaques im Gehirn, was früher oder später zu neurodegenerativen Erkrankungen führt
Schlaf ist essenziell für eine gute geistige und körperliche Gesundheit und außerdem auch Prävention für einige Erkrankungen, wie Alzheimer und Diabetes, die mittlerweile sehr viele Menschen in immer jüngerem Alter betreffen. Wir brauchen unsere nächtliche Gehirnwäsche!
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7. Wege, um den Schlaf zu verbessern
Wenn du an dauerhaften Schlafstörungen leidest, oder dich morgens immer unausgeschlafen fühlst, solltest du auf Ursachenforschung gehen. Die Ursachen hierfür müssen nicht immer offensichtlich sein, gerade, wenn es sich um (chronisch) stille Entzündungen, Nährstoffmängel oder hormonelle Ungleichgewichte handelt. Wenn du dich noch nie ausführlicher mit deiner Darmgesundheit befasst hast, rate ich sehr dazu, einen Flora-/Stuhltest machen zu lassen, der dann aber auch richtig interpretiert werden muss. Ärzte lassen einen meist hiermit allein und halten sich lediglich an die Empfehlungen, die das Labor mitliefert. Die sinnvollen Tests auf Mikronährstoffdefizite müssen von qualifizierten Laboren durchgeführt werden und sind leider selbst zu bezahlen. Wenn du nicht supplementierst, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du bei einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen oder Fettsäuren nicht optimal versorgt bist.
Ein guter Einstieg ist es, Schlafgewohnheiten und Schlafumgebung zu überprüfen und zu optimieren.
7. 1. Schlafgewohnheiten
- Schlafroutine: Spätestens 23 Uhr ins Bett und den Wecker auf 7 – 8 Stunden später stellen; kein Snooze
- Kein Bildschirm mehr bis min. 1h vor dem Zubettgehen
- Keine Blaulichtquellen mehr ab 2h vor dem Zubettgehen
- Abends keine anregenden Tätigkeiten mehr
- Für eine ruhige Atmosphäre sorgen
- Bis 19 Uhr gegessen haben: leichte Mahlzeit, proteinbasiert (keine blähenden pflanzlichen Proteine) wenig Kohlenhydrate, Gemüse, keine Rohkost
- Kein Obst nach dem Essen, da das gären kann
- Am späteren Abend nur noch wenig trinken, 1h vor dem Schlafengehen nichts mehr
- Gewöhne dir an, auf der linken Seite zu liegen, das verbessert die Entgiftung und entlastet das Verdauungssystem
7. 2. Schlafumgebung
- Qualitativ hochwertige Matratze, die deinem Gewicht entspricht
- Atmungsaktive Bettwäsche
- Trockener Raum, kein Schimmel, Temperatur bei max. 24°C / Optimal sind 16 – 18°C (Melatoninbildung nimmt mit Temperaturanstieg ab)
- Keine Atemtoxine in der Raumluft (Lacke, Farben, etc.)
- Schlafzimmer frei von E-Smog halten und WLAN am besten ausmachen
- Dunkelheit
- Schräg schlafen in einem Winkel von 3,5 – 5,5°, so dass der Kopf etwa 10 cm höher liegt, als die Füße: Entgiftet das Gehirn besser und versorgt es besser mit Sauerstoff. Das hat mit der Gravitation zu tun und fußt auf archäologischen Funden. Es gibt einen spezialisierten Bettenhersteller hierfür
7. 3. Arbeit am Körper
- Tägliche Entgiftungs-Routine
- Ernährung überprüfen
- Vitalwerte checken lassen
- Mikronährstoffanalyse oder gleich supplementieren
- Genau überlegen, ob und welche gesundheitlichen Probleme vorliegen
- Darmgesundheit überprüfen und entsprechende Maßnahmen ergreifen
- Das Rauchen und oder Alkoholkonsum aufgeben
- Koffein reduzieren oder aufgeben
- Sport machen und so viel möglich an die frische Luft gehen
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel Lust darauf machen, deinen Schlaf genauer unter die Lupe zu nehmen. Wenn du jetzt festgestellt hast, dass es einiges zu verbessern gibt und deine Gehirnwäsche nicht gut funktioniert, dann pack es an, denn Schlaf ist sooo essenziell. Wenn du Fragen hast und Hilfe benötigst, dann melde dich gern bei mir. In meine 1:1-Begleitung für deine Darmgesundheit beziehe ich natürlich auch den Schlaf mit ein.
- The Global Problem of Insufficient Sleep and Its Serious Public Health Implications
- The Neuroprotective Aspects of Sleep
- Sleep’s Role in Brain Health
- Die Schlafphasen des Menschen
- Gehirnwellen – Beta, Alpha, Theta, Delta / Functions and Mechanisms of Sleep
- Association of sleep quality with insulin resistance in obese or overweight subjects
- Sleep disorders and the development of insulin resistance and obesity
- Role of sleep deprivation in immune-related disease risk and outcomes
- Sleep and Metabolism: An Overview
- Sleep Drives Metabolite Clearance from the Adult Brain
- Brain may flush out toxins during sleep
- Sleep Neuroimaging and Models of Consciousness
- Evidence that non-dreamers do dream – a REM sleep behaviour disorder study
- Consciousness and sleep
- Sleep Drives Metabolite Clearance from the Adult Brain
- The glymphatic system clears amyloid beta and tau from brain to plasma in humans
- The Sleeping Brain: Harnessing the Power of the Glymphatic System Through Lifestyle Choices
- Glymphatic system in neurological disorders and implications for brain clearance
- Brain water dynamics across sleep stages measured by near-infrared spectroscopy
- A meta-analysis of the relationship between sleep and β-amyloid
FAQ: Häufige Fragen zur Gehirnwäsche im Schlaf
Was bedeutet „Gehirnwäsche“ im Schlaf?
Der Begriff beschreibt den natürlichen Reinigungsprozess des Gehirns während des Tiefschlafs. Dabei werden Stoffwechselabfälle wie Amyloid-Beta durch das sogenannte glymphatische Systemaus dem Gehirn gespült.
Was ist das glymphatische System?
Das glymphatische System ist ein spezielles Reinigungssystem im Gehirn, das hauptsächlich nachts aktiv ist. Es transportiert Abfallstoffe über die Gehirnflüssigkeit ab. Es ist quasi eine nächtliche „Selbstreinigung“ des Nervensystems.
Wann ist die Gehirnwäsche am aktivsten?
Während der Tiefschlafphasen, insbesondere zu Beginn der Nacht. Nur im entspannten Schlafzustand verlangsamt sich die Gehirnaktivität so weit, dass sich die Zwischenräume zwischen den Nervenzellen öffnen und die Reinigungsflüssigkeit ungehindert fließen kann.
Warum ist die nächtliche Gehirnwäsche so wichtig?
Weil sich bei fehlender oder gestörter Gehirnwäsche neurotoxische Abfallstoffe ansammeln können. Langfristig wird dies mit Demenz, chronischer Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und neurologischen Störungen in Verbindung gebracht.
Was passiert, wenn man dauerhaft schlecht schläft?
Schlechter Schlaf behindert die nächtliche Entgiftung des Gehirns. Das kann zu mentaler Erschöpfung, Vergesslichkeit, Reizbarkeit und einer erhöhten Anfälligkeit für neurodegenerative Erkrankungen führen.
Wie kann man die Gehirnwäsche gezielt unterstützen?
Regelmäßiger, qualitativ guter und tiefer Schlaf ist entscheidend. Unterstützend wirken Schlafhygiene, eine darm- und nervensystemfreundliche Ernährung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und das Vermeiden von Stress, Alkohol, späten Mahlzeiten und Bildschirmutzung. Eine gesunde Schlafroutine ist sehr wichtig.



