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Husten und Erkältung: Die besten Hausmittel und Kräuter

Salbei / Salbei-Essig
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Anja

Ich gehe den schamanischen Weg, bin Bewusst-SEINS-forscherin, (Welten)Reisende und gesundheits-VER-rückt.

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Die Erkältungs-Saison ist noch nicht vorbei und ich hatte den Eindruck, dass diesen Winter besonders potente Viren und Bakterien unterwegs sind. Selbst mich hat im Januar ein Infekt erwischt, der einen hartnäckiger Husten mitbrachte, was sehr ungewöhnlich ist, denn ich bekomme sonst nie Husten oder Erkältung. Viele Menschen greifen bei den ersten Symptomen sofort zu pharmazeutischen Produkten, um dem Infekt möglichst schnell Einhalt zu gebieten. Auch in Apotheken wird oft zur Pharmakeule geraten, wenn man nicht explizit nach Phytopharmazeutika fragt. Doch gerade bei Erkältungskrankheiten eignen sich altbewährte Hausmittel und vor allem Phytotherapeutika bestens, um die Symptome schnell zu lindern und gesund zu werden. Etwas Disziplin in der Anwendung und Einnahme gehört allerdings dazu. 

1. Nasenspülung mit Meersalz bei Husten und Erkältung

Es lohnt sich wirklich, immer einen Nasenspüler zur Hand zu haben. Du kannst ihn in der Apotheke kaufen und immer wieder verwenden. Nutze ihn schon bei ersten Anzeichen eines Atemwegsinfektes und während der gesamten Erkrankung.

1. 2. Anwendung Nasenspülung 

Den Spüler mit lauwarmem Wasser und einem knappen halben TL unbehandeltem Meersalz befüllen. Nutze ihn nun nach Gebrauchsanleitung, um jedes Nasenloch vollständig zu spülen. Zieh das Salzwasser auch nach hinten in den Rachen durch, damit auch der Nasen-Rachengang ordentlich von Schleim und Rückständen befreit wird. Pass auf, dass du dich nicht verschluckst. 

Du wirst sofort merken, wie gut eine Nasenspülung tut. Sie pflegt und befeuchtet die Schleimhäute ganz allgemein, so dass du sie auch gern regelmäßig anwenden kannst, um deine Schleimhäute zu stärken. 

2. Inhalieren bei Husten und Erkältung

Zugegeben – ich mochte Inhalieren schon als Kind nicht, doch es ist eine sehr wirksame Methode, um hartnäckigen und tiefsitzenden Schleim aus der Lunge zu lösen und Viren und Bakterien, die in den Atemwegen sitzen, den Kampf anzusagen. Du kannst mit Kräutern oder ätherischen Ölen inhalieren. Mit einem Kräutersud ist es etwas angenehmer, da ätherische Öle sehr stark, jedoch auch äußerst flüchtig sind. Idealerweise inhalierst du zweimal täglich und atmest dabei ganz entspannt und natürlich ein- und aus. 

2. 1. Inhalieren mit Kräutersud

Du kannst 10 – 15 Minuten inhalieren. Gib etwa 3 gehäufte TL getrocknetes Kraut in einen Topf und übergieße es mit 1 – 1,5 Liter kochendem Wasser. Du kannst auch Kräuter mischen. Dann hänge deinen Kopf darüber und bedecke dich und den Topf gut mit einem großen Handtuch. 

Kräuter, die sich besonders gut zum Inhalieren bei Husten und Erkältung eignen, sind solche mit ätherischen Ölen und unter anderem: 

  • Salbei: antiviral, antibakteriell, desinfizierend, entzündungslindernd
  • Pfefferminze: antiviral, antibakteriell, krampflösend, sekretolytisch (fördert die Bildung von dünnflüssigem Schleim, der leicht abtransportiert werden kann). ACHTUNG: Nicht für Säuglinge und Kleinkinder
  • Thymian: antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, krampflösend, auswurffördernd. ACHTUNG BEI ASTHMA: Kann einen Anfall auslösen
  • Eukalyptus: antiviral, antibakteriell, desinfizierend, auswurffördernd. ACHTUNG BEI ASTHMA: Kann einen Anfall auslösen
  • Kamille: reizlindernd, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend

2. 2. Inhalieren mit ätherischen Ölen bei Husten und Erkältung

Du kannst 7 – 10 Minuten inhalieren. Gib 2 – 3 Tropfen ätherisches Öl in 1 Liter Wasser, das du aufgekocht hast, das jedoch bereits etwas abgekühlt ist und noch ein wenig dampft. Sonst verflüchtigt sich das Öl viel zu schnell. Auch die ätherischen Öle kannst du mischen. Dann hänge deinen Kopf darüber und bedecke dich und den Topf gut mit einem großen Handtuch. 

Ätherische Öle, die sich besonders gut zum Inhalieren bei Husten und Erkältung eignen, sind unter anderem: 

  • Salbei: antiviral, antibakteriell, desinfizierend, entzündungslindernd
  • Pfefferminze: antiviral, antibakteriell, krampflösend, sekretolytisch (fördert die Bildung von dünnflüssigem Schleim, der leicht abtransportiert werden kann). ACHTUNG: Nicht für Säuglinge und Kleinkinder
  • Thymian: antiviral, antibakteriell, entzündungshemmend, krampflösend, auswurffördernd. ACHTUNG BEI ASTHMA: Kann einen Anfall auslösen
  • Eukalyptus: antiviral, antibakteriell, desinfizierend, auswurffördernd. ACHTUNG BEI ASTHMA: Kann einen Anfall auslösen
  • Kamille: reizlindernd, entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend
  • Iris: schleimlösend, auswurffördernd
  • Jasmin: krampflösend, entspannend, antiseptisch
  • Kampfer: schleimlösend, antitussiv (gegen Hustenreiz)
  • Kardamom: auswurffördernd, entkrampfend, desinfizierend (ich liebe es!)
  • Lavendel: antkrampfend, entzündungshemmend, schlaffördernd für den Abend
  • Majoran: antiseptisch
  • Niaouli: antibakteriell, schleimlösend, antiviral, entzündungswidrig

3. Aromabad mit ätherischen Ölen bei Husten und Erkältung

Liebst du es, ein Bad zu nehmen? Dann probier unbedingt eines mit einer schönen Mischung von ätherischen Ölen aus. Bei einer Erkältung kannst du all die Öle verwenden, die ich oben bereits aufgelistet habe. 

3. 1. Grundrezept für ein Aromabad mit ätherischen Ölen

50 ml Sahne oder Vollmilch + 5 – 20 Tropfen ätherisches Öl mit bis zu 5 verschiedenen Sorten. Du brauchst die Sahne / Milch als Trägermaterial, damit das Öl nicht sofort verdampft, wenn du es ins Wasser gibst. Misch das Badewasser auch erst mit der Lösung, wenn du einsteigst. 15 – 20 Minuten baden ist eine gute Zeit; das Wasser sollte 35 – 38°C warm sein. 

Unsere Haut wird durchlässiger für ätherische Öle, je wärmer sie ist. Das bedeutet, dass sie die Öle bei einem heißen Vollbad sehr gut aufnimmt. Fang vielleicht erst einmal mit 10 Tropfen an. 

Bei einem Aromabad wirken die Öle doppelt: Sie gelangen schnell über die Haut in den Blutkreislauf und über die Nase in die Atemwege. Etwa 30 Minuten nach der Anwendung sind die Inhaltsstoffe ätherischer Öle im Blutkreislauf nachweisbar. 

4. Zitronen-Halswickel bei Halsentzündung

Wenn du merkst, dass du eine Halsentzündung bekommst, probier ihn doch einfach mal aus. 

4. 1. Vorgehen

Übergieße eine halbe, möglichst unbehandelte, Zitrone in einer Schüssel mit heißem Wasser. Es sollte zuvor gekocht haben. Halte die Zitrone mit einer Gabel am Boden der Schüssel und ritze sie mit einem scharfen Messer ein. So bleibt zumindest ein Teil der ätherischen Öle im Wasser enthalten. Press jetzt die Zitrone, ebenfalls unter Wasser, mit einer Tasse aus und tränke ein Baumwolltuch, z. B. ein Geschirrtuch, darin. Deck das restliche Wasser ab, damit es heiß bleibt. Wringe das Tuch gut aus und lege es dir um den Hals, so dass die Wirbelsäule frei bleibt. Die Temperatur sollte natürlich erträglich sein. Umwickle das Tuch mit einem weiteren Baumwoll- oder Wolltuch, so dass es warm bleibt und leg dich hin. Du kannst mit dem übrigen Wasser einen zweiten und dritten Durchgang machen, wenn du möchtest. 

5. Kräutertee und Mazerat bei Husten und Erkältung

Neben der heilenden Wirkungen, die ein schöner Kräutertee bei Husten und Erkältung bietet, tut es auch einfach gut, eine heiße Tasse Tee im Bett oder auf dem Sofa zu genießen. Noch schöner ist das natürlich, wenn man jemanden hat, der einem den Tee zubereitet. 🙂 Ein Mazerat ist ein Kaltauszug, der sich für empfindliche Kräuter, wie Schleimdrogen, anbietet. 

5. 1. Das Grundrezept für phytotherapeutische Tees

2 TL klein geschnittenes Kraut oder gequetschte Früchte / Samen mit 150 – 200 ml kochendem Wasser überbrühen. Die Ziehzeit beträgt in der Regel 7 – 10 Minuten. Ätherisch-Öl-Kräuter und -Drogen werden mit nicht mehr sprudelndem Wasser übergossen, damit möglichst viele Öle enthalten bleiben. 

5. 2. Das Grundrezept für ein Mazerat

Anders verhält es sich bei sehr empfindlichen Pflanzen, vor allem Schleimdrogen. Damit die enthaltenen Enzyme und der Schleim nicht zerstört werden, wird ein Mazerat (Kaltauszug) erstellt. Dazu werden die Kräuter in kaltes Wasser gegeben und 4 – 8 Stunden stehen gelassen. Nach dem Abseihen wird das Mazerat kalt getrunken oder leicht angewärmt, falls Angst vor Bakterien besteht. Das bedeutet allerdings einen Wirkverlust. Oder man beschränkt sich bei den Schleimdrogen auf fertige Produkte, die beispielsweise auf isländisch Moos basieren. 

5. 3. Wirkprinzipen von Kräutern

Es gibt einige Kräuter, die für die Tee- oder Mazeratzubereitung bei Husten und Erkältung infrage kommen. Es kommt darauf an, was du erreichen möchtest, denn sie besitzen unterschiedliche Wirkprofile: 

  • Expektoranzien: auswurffördernde Heilpflanzen
    • Ätherisch-Öl-Drogen
    • Saponindrogen
  • Muzilaginosa: Schleimdrogen, reizmildernd
  • Diaphoretika: schweißtreibend 
  • Antipyretika: fiebersenkend

Auswurffördernde Heilpflanzen wirken ebenfalls auf unterschiedliche Weise und ich finde das immer wieder faszinierend. So reizen Saponindrogen bspw. die Magenschleimhaut. Dieser Reiz wird an die Bronchialschleimhaut und alle anderen Schleimhäute im Körper weitergegeben, da die Schleimhäute alle miteinander verbunden sind. Über diesen Reiz wird in den Bronchien entweder die Bildung von dünnflüssigem Schleim angeregt, der leicht abtransportiert werden kann. Oder die Flimmerhärchen werden zu vermehrter Arbeit angeregt, was den Abtransport des Schleims verbessert. Ätherisch-Öl-Drogen regen die Schleimhäute an und pflegen sie. Daher lassen sich diese beiden Gruppen auch sehr gut in Tees kombinieren, um einen synergistischen Effekt zu erzielen. 

5. 3. 1. Teekräuter bei Husten und Erkältung nach Wirkprinzip

Expektoranzien: Ätherisch-Öl-Drogen

  • Pfefferminze (Blätter)
  • Thymian (Kraut)
  • Fenchel (Früchte)
  • Anis (Früchte)
  • Fichtensprossen 

Expektoranzien: Saponin-Drogen

  • Schlüsselblume (Wurzel, Blüten mit Kelchblättern)
  • Seifenkraut (Wurzel)
  • Süßholz (Wurzel)

Muzilaginosa: Schleimdrogen

  • Eibisch (Wurzel, Blätter, Blüten)
  • Malve (Blüten, Blätter)
  • Huflattich (Blätter & Blüten. Achtung: v. a. die Blüten enthalten giftige Pyrrolizidinalkoaloide, die ab einer gewissen Menge die Leber schädigen. In den Blättern ist weniger enthalten, daher besser auf sie beschränken. Einnahmedauer begrenzt auf 6 Wochen pro Jahr)
  • Isländisch Moos (Flechten)
  • Königskerze (Blüten)
  • Spitzwegerich (Blätter)

Diaphoretika: schweißtreibende Pflanzen

  • Lindenblüten
  • Blüten und Beeren (nur gekocht) vom schwarzen Holunder 

Antipyretika: fiebersenkende Pflanzen

  • Mädesüß (Blüten, Kraut)
  • Weidenrinde (enthält Salicylsäure, das natürliche Aspirin)

Die Kräuter sind alle gut in Tee miteinander kombinierbar. Einzig die Schleimdrogen würde ich für Tee nicht verwenden, sondern Mazerate erstellen oder Fertigpräparate kaufen. Es ist jedoch durchaus üblich, Königskerze, Huflattich und Spitzwegerich als Tee zu verarbeiten. Entscheide selbst. 🙂 

6. Immunstimulierende Pflanzen bei Husten und Erkältung 

Mit Immunstimulanzien aus der Pflanzenwelt kannst du deine Erkältung kupieren, also kappen, oder den Krankheitsverlauf positiv unterstützen. Die Anwendung erfolg als Kur von etwa sechs Wochen Dauer. Vor allem zu Beginn des Herbstes kann das sinnvoll sein, wenn du zu Infekten neigst, oder dein Immunsystem einfach boosten möchtest.

Echinacea, der rote Sonnenhut, ist ein starkes Immunstimulanz. Verwendet wird das Kraut, in diesem Fall maximal zwei Wochen lang mit einer ebenso langen Pause bis zur nächsten Einnahme. Das kannst du bis zu drei Mal wiederholen. So kommst du auf deine sechswöchige Kur. Echinacea steigert die Leukozytenzahl (weiße Blutkörperchen) sowie die unspezifische Immunabwehr. Wenn du eine Kräuterpresse hast, verwendest du den frischen Presssaft der Pflanze. Ansonsten gibt es auch hier Fertigpräparate. 

Umckaloabo kennst du sicher noch aus der Werbung. Diese Pflanze aus Afrika ist der Teil der südafrikanischen traditionellen Medizin. Ihr Name stammt aus der Zulu-Sprache und bedeutet „starker Husten”. 

Auch Lindenblütentee eignet sich zur Immunmodulation und damit zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten und Husten. 

7. Pflanzen mit antibiotischer Wirkung bei Husten und Erkältung 

Wusstest du, dass die Kapuzinerkresse das stärkste pflanzliche Antibiotikum ist, das diese schöne Erde zu bieten hat? Die Pflanze kommt ursprünglich aus Peru und ist in vielen Teilen Südamerikas verbreitet. Wir haben sie auch in Kolumbien gefunden. Doch sie ist nicht die einzige Vertreterin der Pflanzenwelt mit dieser Eigenschaft. Pflanzliche Antibiotika werden übrigens Phytobiotika genannt. Auch die Brunnenkresse weist antibiotische Eigenschaften auf. Ebenso der Meerrettich. 

7. 1. Anwendung von Phytobiotika 

Aus den Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse habe ich sehr gern Tinktur gemacht. Das Rezept inklusive Anwendung findest du hier. Sie machen sich ebenso gut im Salat und schmecken leicht scharf. 

Das Kraut der Brunnenkresse ist weniger potent als die Kapuzinerkresse, doch ebenfalls sehr wirksam. Wenn du Glück hast, befindet sich in deiner Nähe ein sauberes Fließgewässer, in dem du die jungen Blätter ernten kannst. Da sie nur frisch verwendet werden können, peppst du am besten deinen Salat mit ihr auf. Ansonsten gibt es auch Fertigpräparate. 

Meerrettich kannst du ebenfalls frisch oder getrocknet essen oder eine Tinktur zubereiten. 

8. Vitalpilze bei Husten und Erkältung: Birkenporling

Zugegeben – Vitalpilze gehören in die Mykotherapie. Da der Birkenporling seit tausenden Jahren Verwendung findet und unbedingt erwähnt werden möchte, zähle ich ihn einfach mal zu den Hausmitteln. 🙂 Ich hatte das Glück, letzten Herbst jede menge Birkenporling sammeln zu können und konnte eine große Menge trocknen, die ich für unsere Weiterreise natürlich eingepackt habe. 

Der Birkenporling ist ein heimischer und sehr potenter Vitalpilz, der auch als Zunderschwamm bekannt ist. Er ist der berühmte Pilz, den Ötzi bei sich hatte. Vermutlich zur Behandlung seines Magenleidens. Er wird in unseren Breitengraden also seit mindestens 5.300 Jahren als Heilpilz verwendet. Er schmeckt wirklich nicht gut, da er sehr bitter ist, doch er ist auch kein Speise- sondern ein medizinischer Pilz, der dir bei Infekten jeglicher Art gute Dienste leisten wird. 

8. 1. Eigenschaften des Birkenporlings

Seine diversen gesundheitsförderlichen Eigenschaften im Fruchtkörper und im Myzel sind in Studien gut belegt. Sie sind vor allem auf die enthaltenen bioaktiven Verbindungen wie Polysaccharide, Terpenoide, Steroide und Phenolverbindungen zurückzuführen. Er besitzt sowohl entzündungshemmende als auch antiproliferative (das Zellwachstum hemmend) Eigenschaften gegen diverse Arten von Krebszellen im menschlichen Körper, wie unter anderem Prostatakrebs (v. a. Myzel) oder Melanom (Fruchtkörper). (1)

Er besitzt weiterhin antibakterielle, antiparasitäre, antivirale, entzündungshemmende, neuroprotektive und immunmodulierende Eigenschaften.(2) Ein echtes Power-Paket für unseren Körper! 

8. 2. Zubereitung Birkenporling

Am besten schredderst du den getrockneten Pilz in einer Gewürz- oder Kaffeemühle. Das Pulver muss nicht komplett fein sein. Als gute Dosis gelten 3 g pro Tasse Tee mit 250 ml Wasser. Der Birkenporling wird als Dekokt zubereitet. Du gibst die Menge Pulver in 300 ml Wasser (Verdampfung), kochst es auf und stellst dann die Herdplatte so ein, dass der Sud mit geschlossenem Deckel ganz leicht weiter köchelt. Ich mache das mit einem Teebeutel, so muss ich nicht nachträglich abseihen. Nach ca. 20 Minuten ist der Tee fertig. 1 – 3 Tassen täglich. Der Birkenporling ist ein Pilz für alle Tage, an denen du dir etwas Gutes tun möchtest. 

9. Ingwer-Kurkuma-Tee 

Der Klassiker, der auf der Liste nicht fehlen darf. Ingwer und Kurkuma gehören beide zu den Amara acria, den Bitterstoffen mit Scharfstoffen. Letztere sind verantwortlich für die antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften, die Erkältungsbazillen den Kampf ansagen. Bitterstoffe sind wichtig für die Regulation der Verdauung und stärken als Tonikum außerdem Körper und Immunsystem. 

9. 1. Rezept für Ingwer-Kurkuma-Shot mit Gewürzen und Honig

Daumendickes, 1 – 2 cm langes Stück Ingwer + 1 cm Kurkumawurzel, gestrichener TL Ceylon Zimt, 1 Prise schwarzer Pfeffer (Aktivator für Kurkuma), 1 Löffelspitze Kokosöl (Aktivator für Kurkuma) und etwas Chillie mit 250 ml nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Ein paar Minuten ziehen lassen und alles trinken. Tipp für den Honig: Wenn du alle Inhaltsstoffe erhalten willst, darf er nicht über 40°C erhitzt werden. 

Mit diesen Schätzen aus der Haus- und Naturapotheke wirst du gut durch den nächsten Infekt kommen oder ihn sogar erfolgreich kupieren. Alle Gute, gute Besserung und viel Spaß mit den Rezepten!

(1)Chemical composition and biological activity of extracts from fruiting bodies and mycelial cultures of Fomitopsis betulina

(2)Fomitopsis betulina (formerly Piptoporus betulinus): the Iceman’s polypore fungus with modern biotechnological potential

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