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Rotes Curry mit Mu Err-Pilzen, Mungbohnen und Reis

Rotes Curry mit Mu Err-Pilzen, Mungbohnen und Reis
Anja

Anja

Ich gehe den schamanischen Weg, bin Bewusst-SEINS-forscherin, (Welten)Reisende und gesundheits-VER-rückt.

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Hello Pachamama

Ich habe mal eine etwas andere Curry-Variante mit Macis-Blüte und Anis ausprobiert. Die Mungbohnen liegen auch schon so ewig hier rum und jetzt wollte ich sie endlich mal machen. Leider habe ich viel zu viele eingeweicht. Jetzt müssen wir drei Tage lang Mungbohnen essen.😄 Macis-Blüte ist übrigens der Samenmantel der Frucht vom Muskatnussbaum und schmeckt herrlich kräftig wie Muskatnuss, aber mit mehr Nuancen. Ich habe sie im Ganzen gekauft und in der Kaffeemühle gemahlen, wie auch den Anis oder Nelken. Anis und Macis müssen nicht unbedingt ins Curry, aber geben natürlich eine spezielle Note. Zwei Dosen Kokosmilch sind bei der Menge Gemüse vielleicht sogar besser, aber dann daran denken, dass die Gewürzmengen entsprechend angepasst werden.

1. Das Curry: Zutaten für 4 Portionen

  • 1 Block Tofu natur
  • 1 Dose Kokosmilch 
  • 1 Paprika rot
  • 1 Paprika orange
  • 1 Zucchini
  • ⅓ Aubergine
  • 3 mittelgroße Karotten
  • 1 Hand voll getrocknete Mu Err-Pilze (zuvor in Wasser einweichen)
  • Sesamöl geröstet
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • ½ TL Kurkuma gemahlen
  • 1TL-Spitze Anis gemahlen
  • 1TL-Spitze Macis-Blüte gemahlen
  • Eine Prise Koriander gemahlen
  • 1TL Currypulver
  • 2TL rote Currypaste
  • Ein paar Spritzer Fischsauße
  • 1,5 Kaffir Limettenblätter 
  • Ein Finger breit Zitronengras (ich habe einen gefrorenen Block, bereits zerkleinert, von dem ich abschneide)

Mungbohnen, Basmatireis

2. Vor- und Zubereitung

Die Mungbohnen müssen über Nacht einweichen. Ich habe festgestellt, dass dann 10 Minuten köcheln in Salzwasser reichen. Erst aufkochen, dann auf 2-3 runter stellen. Nicht 30 Minuten, wie es in vielen Rezepten angegeben ist. Wie auf dem Foto zu sehen, fallen sie nach 10 Minuten schon etwas auseinander. Man kann Mungbohnen auch ohne Einweichen zubereiten, das habe ich in einem indischen Rezept gesehen. Aber so sind sie verträglicher, vor allem, wenn man einen Reizdarm wie ich hat. 

Den Reis nach Packungsanweisung kochen. 

Im Wok oder Bräter den Tofu in Sesamöl anbraten und mit Cayennepfeffer und Salz würzen. Wenn er etwas braun gebraten ist kommt das ganze Gemüse dazu. Noch einmal salzen und Cayennepfeffer nachlegen. Auch Kurkuma, Anis, Macis-Blüte und Koriander kommen jetzt dazu. Das Gemüse ein paar Minuten bei mittlerer Hitze schmoren und wenden. Je nach gewünschter Bissfestigkeit. Das Currypulver am Bräter / Wok-Boden in etwas Kokosöl erhitzen. Curry muss mit Fett erhitzt werden, damit es seinen Geschmack entfaltet. Dann die Kokosmilch, Kaffir Limettenblätter, Curry-Paste, Zitronengras und Pilze dazugeben und alles gute 5 – 7 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Ganz am Ende kommt die Fischsauße rein.

Mega lecker! Guten Appetit!

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