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Olivenblattextrakt, Olivenöl und ihre kraftvoll heilsamen Antioxidantien

Olivenblattextrakt und Olivenöl
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Anja

Ich gehe den schamanischen Weg, bin Bewusst-SEINS-forscherin, (Welten)Reisende und gesundheits-VER-rückt.

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Hello Pachamama

Während unserer Zeit auf Zypern hatte ich das Glück, frische Olivenblätter direkt vom Olivenbaum ernten zu können. Leider war es mir mangels Ausstattung nicht möglich, die Blätter zu pressen, doch ich habe sie sowohl getrocknet als auch frisch für Tee verwendet. Auch für gutes Olivenöl sitzt man hier natürlich direkt an der Quelle. Warum insbesondere Olivenblätter, oder besser gesagt Olivenblattextrakt, und extra natives Olivenöl (kaltgepresst, unverarbeitet, ohne Zusätze) einen festen Platz in deiner Kräuterküche einnehmen sollten, möchte ich dir in diesem Artikel darlegen. 

1. Der Olivenbaum und seine Geschichte

Olivenbäume gehören zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde und werden wohl seit etwa 7000 Jahren angebaut. Derzeit aktuelle archäologische Funde deuten darauf hin, dass die früheste Produktion von Olivenöl vor der Küste südlich von Haifa vor etwa 3500 Jahren begann. Ab 3000 v. Chr. wurden Olivenbäume auf Kreta zu kommerziellen Zwecken angebaut. Vom östlichen Mittelmeerraum aus haben sich Olivenbäume im Laufe der Zeit in Richtung Westen nach Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal ausgebreitet. 1560 importierten spanische Konquistadoren Stecklinge nach Peru, von wo aus sie sich bis nach Mexiko ausbreiteten. Die Franziskaner brachten die Pflanze und ihre Früchte von Mexiko aus nach Kalifornien, wo später ebenfalls die Olivenölproduktion begann. Der Mittelmeerraum ist jedoch nach wie vor die größte Quelle für Olivenbäume und deren Produkte. Dort konzentrieren sich etwa 98% des weltweiten Olivenanbaus und es gibt mehr als 2000 verschiedene Sorten. 

2. Wirkstoffe in Olivenblättern, Olivenblattextrakt und extra nativem Olivenöl

Olivenblätter beherbergen eine Vielzahl an Inhaltsstoffen, die für unsere Gesundheit äußerst zuträglich sind. Am besten ist es, sich diese in Form von Olivenblattextrakt oder hochwertigem, extra nativem Olivenöl zunutze zu machen. Oleuropein, Oleocanthal, Tyrosol, Hydroxytyrosol und Oleacein sind die bedeutendsten phenolischen Verbindungen in Olivenblättern und Olivenöl, obwohl diese nur einen kleinen Anteil an der Zusammensetzung der Wirkstoffe stellen. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Rutin und Quercetin. Sie alle sind Antioxidantien, die den Olivenprodukten ihre kraftvollen antientzündlichen, antikanzerogenen und anti-aging Eigenschaften verleihen. Ich stelle dir diese Inhaltsstoffe genauer vor und am Ende des Artikels erfährst du, warum wir sie gerade jetzt unbedingt brauchen. 

2. 1. Oleuropein: Vor allem in Olivenblattextrakt 

Oleuropein ist in Oliven und damit auch in Olivenöl enthalten. In den Blättern findet sich jedoch der höchste Gehalt dieses Antioxidans. Frische Oliven enthalten je nach Herkunft zwischen 4 und 350 mg Oleuropein pro 100 g Oliven. Olivenblattextrakte (OBE) hingegen zwischen 800 und 950 mg/100 ml. Oliven-Trester ist ebenfalls reich an Oleuropein.*

Oleuropein ist für unseren Körper äußerst bioverfügbar und wird zu 55 – 60% absorbiert. Oleuropein wird oral auch schnell resorbiert und die maximale Konzentration im Blutplasma wird zwei Stunden nach der Einnahme erreicht. Dieses Antioxidans wirkt entzündungshemmend, neuroprotektiv, durchblutungsfördernd, antimikrobiell, antiviral und Zellalterungsprozessen entgegen. Oleuropein senkt Blutdruck und Blutfettwerte und wirkt somit auch Arteriosklerose (Arterienverkalkung) entgegen. Darüber hinaus wirkt es kardioprotektiv sowie der Kardiotoxizität von Adriamycin entgegen, einem Krebsmedikament, das begleitend zu Chemotherapie eingesetzt wird. Dass selbiges toxisch auf das Herz wirkt, sollte unbedingt zu denken geben. 

Oleuropein wirkt vielfach antikarzinogen. Bzgl. Brustkrebs wirkt es einschränkend auf die Bildung eines bestimmten Proteins, das in Brustkrebszellen überproduziert wird. Im Tierversuch zeigt es eine schützende Wirkung vor Darmkrebs, der durch Colitis Ulzerosa ausgelöst wird. Diese chronisch entzündliche Darmerkrankung stellt ein erhöhtes Darmkrebsrisiko dar. Oleuropein mildert die Entstehung, Förderung und das Fortschreiten der mehrstufigen Karzinogenese, also der Entstehung bösartiger Tumoren. 

Im Tierversuch reduziert Oleuropein oxidative Schäden in der „substantia nigra”, einer Region im Mittelhirn, die bei einer Parkinson-Erkrankung am stärksten von Neurodegeneration betroffen ist. Es verhindert außerdem die toxische Anreicherung von bestimmten Proteinen, die an der Entstehung von Alzheimer-Demenz beteiligt sind. Positiv auf die Vorbeugung und als Begleittherapie von Alzheimer-Demenz wirkt sich Oleuropein auch wegen seiner entzündungshemmenden, kardioprotektiven und blutfettsenkenden Eigenschaften aus, da ein Zusammenhang zwischen Herzerkrankungen, erhöhten Cholesterinwerten, Arteriosklerose und Alzheimer-Demenz besteht. **

2. 2. Oleocanthal: Vor allem in Olivenöl

Für das Flavonoid Oleocanthal ist extra natives Olivenöl die bevorzugte Quelle. Es ist aber auch in Olivenblättern und damit in Olivenblattextrakt vorhanden. Oleocanthal besitzt eine ähnliche Wirkung wie Ibuprofen und kann zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt werden. Vielleicht kennst du das auch, wenn dein Hals beim Probieren von purem Olivenöl gereizt reagiert. Dafür ist Oleocanthal verantwortlich. Im mediterranen Raum wird dieser Effekt als Qualitätsmerkmal gesehen, da das Olivenöl umso mehr Oleocanthal enthält, je mehr es den Hals reizt. 

Wie auch Oleuropein zeigt Oleocanthal, zumindest in-vitro, ebenfalls antikanzerogene Eigenschaften. So hemmt es die Metastasenbildung bei verschiedenen Krebsarten. Diese Ergebnisse unterstützen die vielen Belege dafür, dass bestimmte Krebsarten wie Brust-, Prostata-, Lungen- und Magen-Darmkrebs bei Menschen, die im mediterranen Raum leben, viel seltener vorkommen. Oleocanthal scheint ebenfalls bösartigen Läsionen im Knochenmark und damit Leukämie vorzubeugen. Weitere Untersuchungen zeigten eine antiproliferale, also das Zellwachstum hemmende, Wirkung insbesondere bei Brust- und Prostatakrebs. 

Aufgrund seiner stark entzündungs- und schmerzhemmenden Eigenschaften kann Oleocanthal zur Vorbeugung und Behandlung degenerativer Gelenkerkrankungen, wie rheumatoider Arthritis oder Osteoarthritis eingesetzt werden. Es hemmt diverse entzündliche Stoffe, wie Interleukin 6, die mit den genannten Erkrankungen in Verbindung stehen. Anders als die hier verschriebene Medikation, die vor allem auch die Magenschleimhaut angreift, haben extra natives Olivenöl oder Olivenblattextrakt keine schädlichen Nebenwirkungen. 

Achtung: Individuelle Unverträglichkeiten sind auch in der Phytotherapie möglich.

Oleocanthal wirkt sich ebenfalls positiv auf unsere Gehirngesundheit aus. Es modifiziert ein, für die Entstehung von Alzheimer verantwortliches, bestimmtes Protein und dessen toxische Stoffwechselprozesse, so dass den daraus entstehenden Alzheimer-Läsionen entgegengewirkt wird. Auch von den bekannten Β-Amiloid-Peptiden (Aβ), die neurotoxisch wirken und, neben anderen Faktoren, den Beginn einer Alzheimer-Erkrankung markieren, verändert Oleocanthal die Struktur derart, dass die Neuronen im Hippocampus vor deren Toxizität geschützt sind. In vivo-Studien mit Oleocanthal an Mäusen mit 10 mg/kg/Tag 2x täglich über nur zwei Wochen zeigten, dass Aβ zum einen unschädlich gemacht und zum anderen abgebaut wurde. ***

Studien belegen eindeutig, dass eine mediterran geprägte Ernährung das Risiko für Alzheimer und weitere neurodegenerative Erkrankungen signifikant verringert. Es wurde sogar ein Rückgang dieser Erkrankungen um 40% bei Bevölkerungsgruppen gezeigt, die begannen, sich entsprechend zu ernähren. ****

2. 3. Tyrosol: Olivenblattextrakt als auch Olivenöl

Das Polyphenol (Flavonoid) Tyrosol ist ebenfalls sowohl in Olivenblättern als auch in Olivenöl enthalten, wobei auch hier Olivenblattextrakt und extra natives Olivenöl die bevorzugten Quellen sind.

Tyrosol ist ein starkes zelluläres Antioxidans, das selbst zwar eine schwache antioxidative Aktivität aufweist, sich jedoch in den Zellen anreichert und somit seine Wirkung verstärkt. Es ist, im Gegensatz zu anderen Antioxidantien, außerdem sehr stabil und behält auch unter erschwerten Bedingungen seine antioxidativen Fähigkeiten. In Gegenwart von oxidiertem LDL-Cholesterin bspw., was zu Arteriosklerose führt, zeigte es sich stabil, wohingegen andere Flavonoide schwächelten und sogar selbst zu freien Radikalen wurden. Tyrosol hemmt auch die oxidative Schädigung von Muskelzellen durch bestimmte chemische Prozesse und erhöht gleichzeitig deren ATP-Produktion. Letztere Eigenschaft lässt insofern aufhorchen, als dass Tyrosol damit auch eine positive Wirkung auf die Funktion unserer Mitochondrien zeigt, die das ATP produzieren. ATP ist der Treibstoff für unsere Zellen, damit für unseren Körper und für unser Leben. Eine verringerte Mitochondrienaktivität hat immer Erkrankungen, darunter auch Fatigue oder neurodegenerative Erkrankungen sowie (vorzeitige) Alterungsprozesse zur Folge. 

Tyrosol wirkt zudem Bluthochdruck, Arteriosklerose, koronarer Herzkrankheit, chronischer Herzinsuffizienz, Insulinresistenz und Fettleibigkeit entgegen. Dies geht teils auf seine entzündungshemmenden Eigenschaften zurück. Tyrosol reduziert die Oxidation von HDL-Cholesterin (dem guten Cholesterin) und verbessert durch die Aufrechterhaltung seiner physikalisch-chemischen Eigenschaften insbesondere dessen Fähigkeit, überschüssiges Cholesterin abzutransportieren, was die Blutfettwerte stabil hält.

Im Tierversuch hat sich gezeigt, dass Tyrosol auch zur Diabetes-Therapie und -Vorbeugung eingesetzt werden kann. ******

2. 4. Hydroxityrosol: Vor allem in Olivenblättern zu finden

Hydroxytyrosol gilt als das stärkste Antioxidans im Olivenbaum. Es kommt in allen seinen Teilen vor, wobei es sich vor allem in den Olivenblättern konzentriert. Studien haben eine schützende Wirkung auf Melanomzellen vor UVA-Strahlung gezeigt, da Hydroxytyrosol oxidativen Stress mindert. Höhere Konzentrationen konnten sogar deren Zellwachstum stoppen. Denselben Effekt hat der Wirkstoff auf menschliche Leukämie- und Darm-Adenokarzinomzellen. Es leitet sogar nach 24 Stunden den automatisierten Zelltod (Apoptose) von Leukämie-Karzinomzellen ein. 

Seine vorteilhaften krebsbekämpfenden Wirkungen wurden weiterhin für Darm-, Brust-, Blasen-, Blut-, Magen-, Leber-, Haut-, Prostata-, Gebärmutterhals-, Gehirn-, Lungen- und Schilddrüsenkrebsarten untersucht.

Neben den antikanzerogenen Eigenschaften wirkt dieses Antioxidans entzündungshemmend, neuroprotektiv, antiviral, antibakteriell, antimykotisch und es weist vorteilhafte Wirkungen auf das Hormonsystem auf. Hydroxytyrosol verringert außerdem das Risiko für koronare Herzerkrankungen (kardioprotektiv) und Arteriosklerose. Aufgrund seiner starken entzündungshemmenden Eigenschaften hat es sich als wirksam bei rheumatoider Arthritis erwiesen. 

Die neuroprotektive Wirkung (in- und ex-vivo-Studien) geht auf die Verminderung von oxidativem Stress auf neuronaler Ebene zurück. Es schützt die Neuronen vor, von Β-Amiloid-Peptiden (Aβ) ausgelöster, Toxizität, beugt so ebenfalls dem Beginn von Alzheimer vor und kann auch zur Behandlung eingesetzt werden. Auch als Mittel zur Prävention von Parkinson kommt es infrage. In-vivo-Studien zeigten zudem, dass Hydroxytyrosol alzheimerbedingte räumlich-kognitiven Defizite abschwächt, die Lernkapazität und die Gedächtnisleistung wiederherstellt und die kognitive Funktion fördert. 

Im Tierversuch (in-vivo) zeigte sich außerdem eine antidiabetische Wirkung, da Hydroxytyrosol die Insulinsensitivität verbessert und den Insulinsignalweg sozusagen repariert. Es schützt außerdem die Leber, insbesondere, wenn sich bereits eine nichtalkoholische Fettleber gebildet hat, indem es bestimmte geschädigte Stoffwechselprozesse verbessert. Es wirkt sich heilsam auf Leberentzündungen aus, reduziert nitrosativen und oxidativen Stress und verhindert so weitere Entzündungsprozesse, die für den Beginn einer Insulinresistenz, die wiederum zu Diabetes führen kann, verantwortlich sind. 

Was die antimikrobiellen Eigenschaften betrifft, zeigt sich Hydroxytyrosol wirksam gegen verschiedene Erreger für Atemwegserkrankungen und solche des Magen-Darm-Traktes. Sogar gegen Salmonellen. Es macht allerdings auch nicht vor nützlichen Darmbakterien, wie Lactobacillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum halt. Diese Wirkung ist hoffentlich zu vernachlässigen. Hydroxytyrosol greift auch bestimmte Bakterien an, die für Akne verantwortlich sind. Und jetzt kommt ein kleiner Hammer: Es ist sogar ein Inhibitor des HI-Virus und verhindert zum einen, dass dieses in die Wirtszelle eindringen und zum anderen, dass es sich in der Zelle an den entsprechenden Rezeptor integrieren kann. Auch Influenza-A-Viren hat es im Versuch inaktiviert. ***** / ******

2. 5. Oleacein: Olivenblätter und Oliven

Ein ebenfalls Olivenbaum-spezifisches Flavonoid und Antioxidans ist das Oleacein. Es ist nicht immer ganz klar, in welchem Teil der Pflanze nun größere Mengen der einzelnen Wirkstoffe vorhanden sind. So, wie in diesem Fall. Doch sei beruhigt: Weder mit Olivenblattextrakt noch mit extra nativem Olivenöl machst du hier etwas falsch. Als Antioxidans wirkt Oleacein ebenfalls als Radikalfänger und damit entzündungshemmend. 

Es zeigt außerdem eine schützende Wirkung gegen die Entwicklung von Bauchfett, Gewichtszunahme, Leberverfettung und verbessert den insulinabhängigen Glukose- und Lipidstoffwechsel. Es verbessert also die Insulinsensitivität der Leber und wirkt somit einer Insulinresistenz entgegen. 

Auch Oleacein wirkt antimikrobiell. ******

Funfact: Oleacein wird im Darm ebenfalls zu Hydroxytyrosol verstoffwechselt. ***** / ******

2. 6. Rutin: Vor allem in Olivenblättern, also auch Olivenblattextrakt

Ein weiteres bedeutendes Flavonoid des Olivenbaums, vornehmlich wohl in seinen Blättern zu finden, ist Rutin, auch Vitamin P genannt. Es ist verwandt mit Querzetin und kommt unter anderem in Buchweizen, Äpfeln, Passionsblume, Johanniskraut, Holunder, Tee oder der Weinraute (Ruta graveolens) vor, von der es seinen Namen erhalten hat. 

Wie die bereits genannten Flavonoide auch, schenkt uns Rutin ein bedeutendes Spektrum an heilsamen Eigenschaften, darunter antioxidative, schmerzstillende, zellschützende, gefäßschützende, antiartritische, antidiabetische, antikarzinogene, neuroprotektive und das Herz-Kreislauf-System schützende. Es beugt Magengeschwüren vor, indem es die Magenschleimhaut vor schädlichen Einflüssen schützt und die Protonenpumpe des Magens hemmt.

Im Tierversuch zeigte Rutin eine abschwächende Wirkung auf den Zelltod nach Minderdurchblutung des Gehirns, wie das z. B. nach einem Schlaganfall passieren kann. Zudem lindert es neuroinflammationen, die zu Alzheimer führen können und wirkt insgesamt neuroprotektiv. Es übt eine beruhigende Funktion auf das Zentralnervensystem aus und ist wirksam gegen Krampfanfälle, wie sie beispielsweise bei Epilepsie-Patienten auftreten. 

Rutin zeigt weiterhin eine antidepressive Wirkung, da unter dessen Einfluss mehr Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt zur Verfügung stehen. 

Im Tierversuch mit Meerschweinchen, die einem atemwegsreizenden Protein ausgesetzt wurden, zeigte Rutin sogar anti-astmathische Eigenschaften, indem es die Verkrampfung der Atemwege abmilderte und die Ausschüttung bestimmter entzündungsfördernder Histamine hemmte. 

Ich könnte noch weitere gesundheitsförderliche Eigenschaften aufzählen, doch die Liste ist wirklich lang. 😉 In der entsprechenden Studie findest du alle Infos. *******

2. 7. Quercetin: Vermehrt in Oliven

Querzetin steckt ebenfalls sowohl in Olivenblättern als auch in den Früchten, wobei die Olivenfrüchte mehr enthalten sollen. Das Flavonoid kommt in vielen Pflanzen vor, darunter Kapern, Äpfel, Tee, rote Trauben, Brokkoli, grünes Blattgemüse, Kirschen, Beeren, Knoblauch und vor allem in Zwiebeln. Dieses besondere Antioxidans gilt als anti-aging-Wirkstoff und erhält in letzter Zeit dementsprechend mehr Aufmerksamkeit. Neben dem antioxidativen Potenzial besitzt Querzetin entzündungshemmende, das Zellwachstum einschränkende, antikanzerogene, antidiabetische und antivirale Eigenschaften. 

Querzetin hat leider eine geringe Bioverfügbarkeit, ist jedoch in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und kann so aufgrund seiner antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften ebenfalls vor neurodegenerativen Erkrankungen wie (Alzheimer) Demenz schützen.

Das Potenzial zum Heilmittel bei Neurodegeneration, Diabetes, Krebs und Entzündungen wurde sowohl in in-vitro als auch in-vivo-Studien gezeigt. 

Bzgl. seines antidiabetischen Wirkspektrums reduziert Querzetin den Blutzuckerspiegel und erhöht den Insulinspiegel. Es schützt zudem die Inselzellen und damit die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinproduktion zuständig und bei Diabetes Typ 1 beschädigt sind, und dann wenig bis kein Insulin mehr bilden (Tierversuch). ********

Mitochondriale Dysfunktion gilt als eine der Hauptursachen für (frühzeitige) Alterungsprozesse und auch als eine Ursache für neurodegenerative Erkrankungen, wie (Alzheimer) Demenz, da aufgrund der eingeschränkten bis gestoppten Aktivität der Mitochondrien Entzündungsprozesse und Zelltod gefördert und beschleunigt werden. Wichtig sind hier auch wieder die bereits genannten Aβ-Plaques, die den Verlust von Neuronen und Synapsen fördern. Querzetin reguliert und verbessert die Funktion und Aktivität der Mitochondrien und verbessert außerdem die kognitive Funktion bei fortgeschrittener Alzheimer-Erkrankung (in vivo-Studie an Ratten). In Versuchen mit Drosophila (Fruchtfliege) reguliert Querzetin zudem die Autophagie (Zellen reinigen und erneuern sich selbst). Eine fehlregulierte Autophagie der Gehirnzellen ist eine der Hauptursachen für die Entstehung und das Fortschreiten von Alzheimer. 

Auch bei der Behandlung von Parkinson zeigt sich Querzetin im Tierversuch wirksam. ********

Aufgrund all dieser Eigenschaften gilt Querzetin als potenter anti-aging-Wirkstoff und auch die weiteren Inhaltsstoffe werden intensiv bzgl. ihrer anti-aging-Eigenschaften beforscht. 

3. Der Olivenbaum ist eine echte Power-Pflanze! 

Puh – ist dir schwindelig? Mir schon ein wenig! So viele tolle, potente und gut erforschte Wirkstoffe in nur einer Pflanze! Und das sind nicht einmal alle und auch nicht jeweils alle Wirkungen. Der Artikel würde sonst zu sehr den Rahmen sprengen. 

Ich denke, es ist trotzdem deutlich geworden, was für eine absolut tolle Power-Pflanze der Olivenbaum ist und wie gesund Olivenblätter, Oliven und Olivenöl sind. 

Doch wie jetzt was davon einnehmen fragst du dich vielleicht? Ganz einfach: Nutze alle wirksamen Teile und die daraus hergestellten Produkte:

3. 1. Olivenblättertee

Olivenblättertee ist nicht die potenteste Art, die Wirkstoffe der Olive aufzunehmen, doch er schmeckt gut und und ist aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe auch noch gut für Leber, Magen-Darm-Trakt und Stoffwechsel. Rezept und Zubereitung: 

1 EL getrocknete, klein geschnittene Olivenblätter mit 250 ml nicht mehr kochendem Wasser übergießen. 8 Minuten ziehen lassen. Frische Olivenblätter: 2 EL nehmen.

2 – 3 Tassen täglich. 

Wie man Kräuter richtig erntet, lagert und verarbeitet habe ich in diesem Artikel für dich zusammengefasst. 

3. 2. Olivenblattextrakt

Ein hochwertiges Olivenblattextrakt vereint all die guten Inhaltsstoffe, die ich dir soeben aufgezählt habe, und mehr. Beim Kauf sind allerdings ein paar Faktoren zu beachten:

  • Unternehmen und Herkunftsland
  • Beste Rohstoffe (qualitativ hochwertige, gesunde Blätter)
  • Maximale Menge an Inhaltsstoffen (Erntezeitpunkt)
  • Klima und Wachstumsbedingungen
  • Bio oder unbehandelt 
  • Schonende Verarbeitung, so dass die Inhaltsstoffe erhalten bleiben
  • Sofortige Verarbeitung der frischen Blätter
  • Pur und frei von unerwünschten Zusatzstoffen

3. 3. Extra natives Olivenöl

Extra natives Olivenöl sollte auf deinem Speiseplan keinesfalls fehlen. Neben den ganzen gesundheitlichen Vorteilen schmeckt es auch einfach richtig gut. Hier steckt das Qualitätsmerkmal bereits im Namen und bio ist natürlich eine Option. Leider sind die Preise für Olivenöl in den letzten Jahren unheimlich gestiegen. Wir zahlen hier in Vietnam derzeit 11€ für 1 L extra natives Olivenöl aus Europa. Schreib mir gern, was das gerade im deutschsprachigen Raum kostet, denn hier kommen ja noch die Exportkosten dazu!

4. Fazit Olivenblätter, Olivenblattextrakt und Olivenöl

Ich denke, das Geschriebene spricht für sich. Der Olivenbaum ist für mich eine der potentesten Heilpflanzen unserer schönen Mutter Erde und vor allem besonders geeignet, den – nicht mehr ganz so neuen – Zivilisationskrankheiten zu begegnen. 

Neurodegenerative Erkrankungen, insbesondere Alzheimer sind auf dem Vormarsch. Und das leider noch mehr seit Cor*** und der Impf***. Sowohl das Virus als auch die Inhaltsstoffe der Spritze, genauer gesagt das Spike-Protein, lösen Inflammationen im ganzen Körper und besonders auch im Gehirn aus. Dieses vermehrte Vorkommen von Neuroinflammationen hat zu einer Zunahme der Alzheimererkrankungen von 2018 – 2021 vom 40% (!) geführt. Quelle: Dr. Michael Nehls. Lass diese Information bitte sacken und dann frag dich, ob das Zufall ist. 

(Chronisch) stille Entzündungen waren bereits vor 2020 ein recht unbekanntes, jedoch ernsthaftes Problem der westlichen Bevölkerung und sie nehmen nur weiter zu. Zwei der Gründe habe ich dir soeben genannt. Weitere sind eine nicht artgerechte Lebensweise und Entfernung von der Natur, falsche bis schlechte Ernährung, Stress und Angst, zu viele Medikamente, Toxine in der Umwelt und der Nahrungskette und auch Schlafstörungen sowie -mangel. 

Was wir jetzt vor allem brauchen, sind starke Antioxidantien und entzündungshemmende Wirkstoffe, wie sie zum Beispiel in Olivenblättern, Olivenblattextrakt und Olivenöl zu finden sind. Querzetin kannst du auch als Mikronährstoff einnehmen. 

Weitere potente Antioxidantien sind beispielsweise OPC, Astaxanthin, Vitamin C und E, Melatonin, Zink, oder Glutathion. Sie alle kannst du als Mikronährstoffe zuführen.

Nimm deine Gesundheit selbst in die Hand! 

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